Vertreter von Unternehmen aus Lambaré sagen, sie hätten im Verfahren gegen Armando Gómez Steuern gezahlt

Vertreter von Unternehmen aus Lambaré sagten als Zeugen aus, sie hätten ihre Steuern an die Stadtverwaltung gezahlt. Dem Bericht zufolge belief sich der Gesamtbetrag der verdächtigen Stornierungen auf mehr als 9 Milliarden Guaraníes.

Vertreter von Unternehmen aus Lambaré sagen, sie hätten im Verfahren gegen Armando Gómez Steuern gezahlt

Vertreter von Unternehmen aus Lambaré sagten im öffentlichen Prozess gegen den ehemaligen Bürgermeister von Lambaré, Armando Ramón Gómez Arévalo, als Zeugen aus. Sie erklärten, ihre Steuern regelmäßig und mit Schecks an die Stadtverwaltung gezahlt zu haben.

Dem Bericht zufolge sagte der Sachverständige Sergio Benítez, der während der kommunalen Intervention angesichts von Hinweisen auf Unregelmäßigkeiten beauftragt worden war, vor dem Spruchgericht aus; sein Gutachten wurde als Urkundenbeweis vorgelegt. Das Gutachten erfasste 9.584 stornierte Belege, von denen 6.411 als verdächtig eingestuft wurden, weil Kopien, Belegunterlagen oder dokumentierte Stornierungsgründe fehlten. Dem Bericht zufolge belief sich der Gesamtbetrag der verdächtigen Stornierungen auf mehr als 9 Milliarden Guaraníes.

Dem Bericht zufolge erklärte Benítez, die Belege seien im Computersystem storniert worden, nicht aber in den Papierunterlagen, in denen sie weiterhin als bezahlt ausgewiesen waren. Er kam zu dem Schluss, dass es bei der Stadtverwaltung eine „doppelte Buchführung“ gegeben habe.

Der Bericht schildert außerdem Fälle, in denen Steuerzahlern bei einem Zahlungsversuch mitgeteilt worden sei, sie schuldeten noch Beträge aus dem Vorjahr. Nach Vorlage ihrer Belege sei festgestellt worden, dass sie gezahlt hatten, die Beträge aber nicht in die Stadtkasse gelangt waren. Diese Feststellung bezieht sich auf die geschilderten Zahlungen und belegt für sich genommen nicht, dass jeder der 6.411 verdächtigen Belege einem veruntreuten Betrag entspricht.

Gómez wird beschuldigt, ein Schema zur Veruntreuung von mehr als 9 Milliarden Guaraníes angeführt zu haben, bei dem Zahlungsbelege von Privatpersonen und Unternehmen storniert worden seien. Über die Verantwortung des ehemaligen Bürgermeisters wird im Verfahren entschieden. Dem Bericht zufolge war Sonia Notario Buchhalterin der Stadtverwaltung.

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Quellen (1)

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