IPS genehmigt Ausschreibung über 550 Millionen Guaraní für Brillen nach Aufhebung des bis 2026 laufenden Vertrags

Das Instituto de Previsión Social (IPS) genehmigte eine Ausschreibung über 550 Millionen Guaraní für die Versorgung mit Brillen, nachdem es einen bis November 2026 vorgesehenen Vertrag aufgehoben hatte. Óptica María Auxiliadora ficht die Entscheidung an und fordert Zahlungen, die nach Angaben des Unternehmens trotz der für die Versorgung der Versicherten getätigten Investitionen noch ausstehen.

IPS genehmigt Ausschreibung über 550 Millionen Guaraní für Brillen nach Aufhebung des bis 2026 laufenden Vertrags
IPS genehmigt Ausschreibung über 550 Millionen Guaraní für Brillen nach Aufhebung des bis 2026 laufenden Vertrags

Das Instituto de Previsión Social (IPS) genehmigte eine neue Ausschreibung über 550 Millionen Guaraní für den Kauf von Brillen, nachdem Óptica María Auxiliadora die Lieferungen eingestellt hatte. Das Unternehmen ficht die Entscheidung an und erklärt, es habe in die Versorgung der Versicherten investiert, während es noch auf Zahlungen der Institution wartete.

Der Beschluss CA Nr. 071-011/2026 des Verwaltungsrats des IPS hält fest, dass der Anbieter die Lieferungen wegen ausstehender Zahlungen einseitig ausgesetzt hatte. Der am 28. November 2025 unterzeichnete Vertrag sah die Lieferung von Einstärken- und Bifokalgläsern über zwölf Monate bis November 2026 vor. Sein Mindestwert lag bei 400 Millionen, der Höchstwert bei 800 Millionen Guaraní. Die Quelle berichtet, dass dieser Vertrag aufgehoben wurde.

Gladys Vera, Finanzmanagerin des IPS, erklärte dem Verwaltungsrat, die Institution habe beschlossen, ein neues Verfahren einzuleiten, weil sie das Unternehmen nicht bezahlen könne: Dieses soll mit Beiträgen zum Aporte Obrero Patronal (AOP), den Pflichtbeiträgen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern zur Sozialversicherung, im Rückstand sein. Delia Cristina Planás Escobar, Inhaberin von Óptica María Auxiliadora, bestreitet den Rückstand und erklärt, sie habe eine Bescheinigung über ihre Beitragsregelmäßigkeit vorgelegt.

Planás beziffert die vom IPS geschuldeten Beträge auf insgesamt rund 330 Millionen Guaraní. Die Forderung umfasst Rechnungen aus früheren Verträgen: Am 23. Juli 2026 teilte das Unternehmen mit, es sei bereit, die Forderungsrechte aus 13 Rechnungen des Zuschlagsvertrags Nr. 245/2024 im Wert von 159,4 Millionen Guaraní abzutreten. Am folgenden Tag informierte es über die Abtretung der Forderungsrechte aus sechs Rechnungen des Vertrags Nr. 563/2019, die sich auf insgesamt rund 41,7 Millionen belaufen.

Der Anbieter erklärt, für den Vertrag von 2025 keine Zahlungen erhalten zu haben, und kritisierte die Einleitung einer neuen Ausschreibung, obwohl die Schulden nach seiner Darstellung weiterhin unbeglichen seien. „Wir haben hart gearbeitet und viel investiert, um die Versicherten gut zu versorgen und Brillen bester Qualität zu liefern; jetzt schreiben sie neu aus, statt uns zu bezahlen, was sie uns schulden“, sagte Planás.

Damit wurde die Ausschreibung über 550 Millionen Guaraní vor Ablauf der ursprünglich für den Vertrag vorgesehenen Laufzeit genehmigt, jedoch erst nach dessen Aufhebung und der Einstellung der Lieferungen. Die Begründung des IPS mit ausstehenden Beiträgen und der Widerspruch des Unternehmens hinsichtlich seiner sozialversicherungsrechtlichen Beitragsregelmäßigkeit bleiben umstritten.

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Quellen (1)

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