Der Bürgermeister von Hohenau, Enrique Hahn, kündigte an, dass der zweite Abschnitt der „Ruta de los Inmigrantes“ (Einwandererroute) zu den prioritären Projekten für das Departement Itapúa gehört. Die Initiative, für die bereits fortgeschrittene Gespräche mit der nationalen Regierung und der Weltbank (WB) geführt werden, erhält nicht rückzahlbare Mittel von der internationalen Organisation für ihre Umsetzung.
Das Projekt sieht die Asphaltierung von etwa 35 Kilometern vor, die Pindoyú und San Pedro über die Straße verbinden, die an die Cooperativa Colonia Unidas anschließt. Diese Maßnahme wird die Anbindung an den ersten Abschnitt der Einwandererroute ermöglichen und die Konnektivität einer der wichtigsten Produktionszonen der Region erheblich verbessern.
Laut dem Gemeindevorsteher wird die neue Infrastruktur die Strecke für Lastwagen, die Getreide und andere agrarindustrielle Produkte zu den Häfen des Landes transportieren, um 40 bis 50 Kilometer verkürzen, was zu erheblichen Einsparungen bei Zeit und Logistikkosten führen wird.
Die Asphaltierung wird auch landwirtschaftlichen und milchwirtschaftlichen Betrieben zugutekommen, die derzeit aufgrund des schlechten Straßenzustands während der Regenzeit Schwierigkeiten haben, ihre Produkte abzutransportieren. Gemeinden wie San Pedro del Paraná und General Artigas werden eingebunden, was den sogenannten Produktionskorridor stärkt.
Bürgermeister Hahn erklärte, dass die Verwirklichung des zweiten Abschnitts die Unterstützung von Präsident Santiago Peña genießt, und äußerte die Zuversicht, dass die Bauarbeiten in naher Zukunft beginnen werden, um eine neue strategische Achse für die wirtschaftliche Entwicklung von Itapúa zu festigen.
