197 Fachärzte in Paraguay reichen Kündigungen ein – Medikamenten- und Lohnkrise verschärft sich
Mindestens 197 Fachärzte in Paraguay haben nach einem fünftägigen Streik ihre Kündigungen eingereicht. Patienten berichten von Medikamentenmangel, während die Regierung die Ablehnung einer linearen Lohnerhöhung mit Haushaltsrestriktionen begründet. Geplant sind Maßnahmen zur Besetzung offener Stellen, die Regularisierung von 2.390 befristet Beschäftigten und die Aufnahme von 760 Millionen US-Dollar für Medikamente und medizinisches Material in den Haushaltsentwurf 2027 – der noch nicht verabschiedet ist. Auch Hochschuldozenten drohen mit Protesten. Eduardo Nakayama schlägt vor, staatlich finanzierte Privatversicherungen abzuschaffen und jährlich 100 bis 120 Millionen US-Dollar in die öffentliche Gesundheitsversorgung zu investieren, ohne den unter Druck stehenden Sozialversicherungsträger IPS zusätzlich zu belasten.
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