Abgeordneter José Rodríguez legt Gesetzentwurf zur Rettung des Mirador de Itá Pytã Punta in Asunción vor

Der Abgeordnete José Rodríguez (ANR–Capital) hat einen Gesetzentwurf für die Sanierung, Aufwertung und integrale Bewirtschaftung des Mirador de Itá Pytã Punta vorgelegt. Der Aussichtsplatz befindet sich über der Bahía de Asunción und soll als inklusiver und nachhaltiger öffentlicher Raum bewahrt werden – mit seinem historischen, kulturellen, landschaftlichen, touristischen und städtebaulichen Wert.

Der Abgeordnete José Rodríguez (ANR–Capital) hat einen Gesetzentwurf vorgelegt, der die „Sanierung, Aufwertung und umfassende Verwaltung" des Mirador de Itá Pytã Punta anstrebt, der sich über der Bucht von Asunción befindet. Der Vorschlag wurde zur Prüfung an die Ausschüsse des Abgeordnetenhauses überwiesen.

Die Initiative zielt darauf ab, den historischen, kulturellen, landschaftlichen, touristischen und städtebaulichen Wert des Aussichtspunkts zu bewahren und gleichzeitig seine Nutzung als inklusiver und nachhaltiger öffentlicher Raum zu gewährleisten. Laut Begründung des Gesetzentwurfs stellt der Ort einen grundlegenden Bezugspunkt für die Identität der paraguayischen Hauptstadt und ihre städtebauliche Entwicklung dar und ist mit dem historischen Gedächtnis sowie dem Verhältnis der Stadt zum Paraguay-Fluss verbunden.

Im Text wird hervorgehoben, dass der Aussichtspunkt trotz in verschiedenen Zeiträumen durchgeführter Maßnahmen nie über eine integrierte öffentliche Politik verfügte, was zum Verfall seiner Infrastruktur und zur begrenzten Ausschöpfung seines touristischen und städtebaulichen Potenzials führte. Der Vorschlag befürwortet ein geplantes und nachhaltiges Vorgehen unter Berücksichtigung technischer, ökologischer, städtebaulicher und denkmalpflegerischer Kriterien.

Der Gesetzentwurf ermächtigt den Staat, den Prozess der Sanierung und Verwaltung des Aussichtspunkts zu leiten und Maßnahmen zwischen öffentlichen Institutionen, internationalen Organisationen und dem privaten Sektor mit diversifizierten Finanzierungsmechanismen zu koordinieren. Der Vorschlag fordert zudem die Exekutive auf, über das Ministerium für öffentliche Arbeiten und Kommunikation (MOPC) die erforderlichen finanziellen und administrativen Ressourcen bereitzustellen, einschließlich Haushaltsmitteln, technischer Zusammenarbeit, Spenden und Modellen der privaten Beteiligung.

Quellen (1)

Aktualisiert: 31.05.2026, 06:33