Der Anwalt Ezequiel Santagada hat die Staatsanwaltschaft Paraguays aufgefordert, den möglichen Einsatz öffentlicher Gelder für Desinformationskampagnen gegen Journalisten und Oppositionelle zu untersuchen. Dabei sollen Zeugen sowie die Vizeministerin Alejandra Saldivar vorgeladen werden.
Cecilia Pérez
Pytagua-Berichterstattung zu Cecilia Pérez.
Paraguayische Parlamentarier, eine Anwältin und Enkelin eines Kriegsveteranen sowie der brasilianische Senator Flávio Bolsonaro haben die Äußerungen von Präsident Lula über den Tripel-Allianz-Krieg verurteilt, die als Geschichtsfälschung gewertet werden.
Die Staatsanwaltschaft hat die Einstellung des Verfahrens gegen den paraguayischen Direktor von Itaipú wegen des Kaufs von Schülermöbeln beantragt, da keine Anhaltspunkte für Unregelmäßigkeiten gefunden wurden. Der Fall sorgt jedoch weiterhin für öffentliche Diskussionen.
Die Senatorin Lilian Samaniego verteidigte den Verbleib des Verwaltungsrates des Instituto de Previsión Social (IPS), während eine interne Überprüfung den Vorwurf des Vermögensschadens gegen die Banco Atlas im Fall des Treuhandfonds widerlegte.
Das MITIC bestätigte, dass nur zwei der mindestens 14 Social-Media-Konten, die mit der „campaña sucia" gegen Oppositionelle, Journalisten und Medien, die kritisch zur Regierung von Santiago Peña berichten, in Verbindung gebracht werden, angezeigt wurden. Diese Information wurde von den den Fall untersuchenden Parlamentariern als unzureichend bewertet.
Die Anwältin Cecilia Pérez hat den Vorwurf erhoben, dass die Überweisung der Anzeigen über die „Schmutzige Kampagne" der Regierung von Santiago Peña an den Rechnungshof durch den Generalstaatsanwalt Emiliano Rolón Fernández einen Versuch darstelle, den Fall zu vertuschen. Sie wies auf Verfahrensmängel, Unterlassungen bei der Beweissicherung und eine ungleiche Behandlung im Vergleich zu anderen Ermittlungen hin.