Paraguay plant in Carmelo Peralta ein Werk für Stickstoffdünger, das zunächst mit Erdgas aus Argentiniens Vaca-Muerta-Region und später mit Gas aus dem paraguayischen Chaco betrieben werden soll. Ziel ist vor allem die Versorgung der brasilianischen Bundesstaaten Mato Grosso und Mato Grosso do Sul über die Biozeanische Route und die Paraná-Paraguay-Wasserstraße.
Viceministerio de Minas y Energía
Pytagua-Berichterstattung zu Viceministerio de Minas y Energía.
Paraguay und die USA haben ein Atomabkommen zur Erkundung von Uranvorkommen unterzeichnet. Experten und ein Senator weisen jedoch darauf hin, dass dem Land die institutionellen Voraussetzungen für ein sicheres Nuklearprogramm fehlen, und stellen dessen Notwendigkeit angesichts der überwiegend erneuerbaren Energieversorgung infrage.
Die Regierung Paraguays und Branchenverbände haben einen technischen Fahrplan zur Modernisierung des Bergbaus mit einem neuen Kodex vereinbart, um über 2 Milliarden US-Dollar an Investitionen anzulocken, trotz Kritik aus der Privatwirtschaft über mangelnden Dialog im Prozess.
Paraguay hat Gespräche mit der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) aufgenommen, um die Grundlagen für ein Atomenergieprogramm zu schaffen. Ziel ist es, den von Wasserkraft dominierten Energiemix des Landes zu diversifizieren.
Die Regulierung des Gesetzes für nichtkonventionelle erneuerbare Energien definiert vier Akteure für die private Beteiligung an der Stromerzeugung, doch die ungeklärte Frage der Netznutzungsentgelte und die Notwendigkeit, die neuen Erzeuger zu vergüten, dürften sich auf die von Haushaltskunden gezahlten Preise auswirken.