Ein Team des Regionalhospitals des Instituto de Previsión Social (IPS), Paraguays Sozialversicherungs- und Gesundheitsbehörde, in Ciudad del Este hat einer 52-jährigen Patientin eine retroperitoneale Masse von rund 14 Kilogramm entfernt. Die pathologische Untersuchung identifizierte ein gut differenziertes Liposarkom, einen bösartigen Tumor, der aus Zellen des Fettgewebes entsteht.
Die Masse war etwa 21,9 x 20,7 x 13,5 Zentimeter groß und verdrängte die linke Niere. Der Eingriff erfolgte nach einer multidisziplinären Untersuchung. Die vom IPS veröffentlichten Informationen nennen weder das Datum der Operation noch den klinischen Verlauf der Patientin.
Zum Team gehörten der onkologische Chirurg Rodrigo Apestegui und der Leiter der Anästhesiologie, Francisco Paiva, sowie die Assistenzärzte Dinilo Paniagua und Júnior Zárate, beide im zweiten Ausbildungsjahr, Katherine Villalba im ersten Jahr und die Pflegefachkraft Lilian Ortega als OP-Springerin.
Die Beteiligung von Assistenzärzten, die ihre Ausbildung im Landesinneren absolviert haben, hob Krankenhausdirektorin Rocío Martínez hervor. Die Operation zeigt zudem, dass spezialisierte Eingriffe in Alto Paraná durchgeführt werden können. Dadurch müssen Patienten aus der Region für eine Behandlung seltener nach Asunción reisen.
Der Fall fällt in eine Phase, in der die medizinische Ausbildung innerhalb des IPS-Netzwerks außerhalb der Hauptstadt ausgeweitet wird. Die Durchführung einer komplexen Operation in Ciudad del Este belegt die lokale Fähigkeit zu diesem Eingriff; für sich genommen lässt sich daraus jedoch nicht ableiten, wie regelmäßig diese Art der Behandlung anderen Patienten zur Verfügung steht.
