Redaktionelles Dossier
Instituto De Prevision Social
Das Instituto de Previsión Social (IPS) ist Paraguays Sozialversicherung für viele Beschäftigte des formellen Sektors und zugleich Betreiber eines eigenen Netzes aus Krankenhäusern, Kliniken und Leistungen. Deshalb taucht IPS nicht nur bei Renten und Beiträgen auf, sondern auch bei Arzneimitteln, Wartezeiten, Arbeitgeberpflichten, Reserven und öffentlichen Investitionen. Dieses Dossier bündelt Pytagua-Berichte darüber, wie das System finanziert wird, welche Leistungen Versicherten zustehen und wo Verwaltung, Versorgung oder Aufsicht praktisch wichtig werden.
Grundlagen und Erklärstücke
Neueste relevante Berichte
Paraguay hat sein erstes Trainingszentrum für robotergestützte Chirurgie eröffnet. Es ist mit dem südkoreanischen System REVO-i ausgestattet. Die Zusammenarbeit der beiden Länder soll Fachkräfte ausbilden und Paraguay als regionalen Trainingsstandort etablieren.
Bei seinem zweiten unangekündigten „Taguato“-Besuch im Hospital General de San Lorenzo verwies Paraguays Gesundheitsminister Isaías Fretes auf Personalmangel und Probleme im Labor. Er besichtigte Bereiche, darunter die bildgebende Diagnostik, und sprach sich für Protokolle und Audits aus, um unnötige Untersuchungsanordnungen zu verringern.
Das Instituto de Previsión Social (IPS) senkte die vorübergehende Obergrenze auf dem Treuhandkonto der Banco Atlas von 160 auf 80 Milliarden Guaraníes. Dadurch können bis zu 80 Milliarden Guaraníes zusätzlich für den Krankheits- und Mutterschaftsfonds verfügbar werden; die Zahlungen für die Infrastruktur-Anleihen bleiben unverändert. Die Bank teilte mit, dass die auf dem Konto gehaltenen Mittel Erträge erwirtschaftet hätten und sie weiter mit dem IPS und den Aufsichtsbehörden zusammenarbeiten werde.
Roberto González (ANR) drohte mit einem Antrag auf Amtsenthebung des Präsidenten der paraguayischen Zentralbank, Carlos Carvallo Spalding, auch als Carlos Cavallo Spalding geschrieben, falls Fragen zu Ueno, zur Verwahrung öffentlicher Gelder und zu möglichen Interessenkonflikten nicht geklärt würden. Zudem forderte er die „Neopeñistas“ heraus, das Handeln der Regierung von Santiago Peña zu verteidigen.
Eine Prüfung des IPS stellte für den Zeitraum 2020 bis 2024 eine Differenz von 625,159 Milliarden Guaraní zwischen elektronischen Einträgen und der physischen Bewegung von Medikamenten und Hilfsmitteln fest. Als Ursachen werden Integrationsfehler zwischen den Systemen und unvollständige Dokumentation genannt. Ein Fehlbetrag wurde dadurch nicht nachgewiesen; die Einrichtung prüft mögliche Verantwortlichkeiten.
Der Senat gab dem BCP 15 Tage Zeit, um die Konzentration öffentlicher Gelder bei Ueno Bank, Abweichungen in der Rechnungslegung, Geschäfte mit verbundenen Unternehmen und den Umgang mit einem internen Memorandum zu erklären, während Asoban Transparenz und eine einheitliche Anwendung der Regeln fordert.
Senator Rafael Filizzola warf Santiago Peña vor, Ueno für schlechte Geschäfte mit Staatsmitteln und Beiträgen der Versicherten des IPS zu nutzen. Dies könne sich auf Gesundheitsversorgung und Altersvorsorge auswirken. Außerdem habe Peña Energie zu niedrigen Preisen abgegeben und Warnungen vor der Bank ignoriert.
Eine Prüfung des IPS stellte Abweichungen von bis zu 625,159 Milliarden G. zwischen den erfassten und den tatsächlichen Medikamentenbeständen fest. Als Hauptursache gilt die unvollständige Verbindung zwischen den Systemen SIH und SAP MM. Empfohlen wurde, mögliche Auswirkungen auf die Bilanz und die Verfügbarkeit für Versicherte zu prüfen.