Mitarbeiter des Hospital de Trauma fordern eigenes Gesetz und Gehaltsanpassungen im Haushalt 2027

Mitarbeiter des Hospital de Trauma verlangen ein eigenes Gesetz für die Einrichtung und Gehaltsanpassungen im Haushalt 2027. Außerdem fordern sie, 42 Mitarbeiter mit befristeten Verträgen fest anzustellen und für zehn Mitarbeiter ab 65 Jahren einen Anreiz für den Eintritt in den Ruhestand zu schaffen.

Mitarbeiter des Hospital de Trauma fordern eigenes Gesetz und Gehaltsanpassungen im Haushalt 2027

Die Beschäftigten des Hospital de Trauma fordern ein eigenes Gesetz für die Einrichtung und Gehaltsanpassungen nach Dienstalter im Allgemeinen Staatshaushalt 2027. Zu ihren Forderungen gehören außerdem die Festanstellung von 42 Beschäftigten mit befristeten Verträgen und ein Anreiz für zehn Mitarbeiter ab 65 Jahren, in den Ruhestand zu treten.

Die Kundgebung fand am 29. September vor dem Krankenhaus an der Avenida General Santos in Asunción statt. Mirna López, Sprecherin der Gewerkschaft, erläuterte die Forderungen in einem Interview mit dem Fernsehsender GEN und dem Radiosender Universo 970 AM, das ABC Color wiedergab. Der Vorschlag zur Gehaltsanpassung betrifft 762 fest angestellte Mitarbeiter, ohne Ärzte, die bereits eine ähnliche Leistung erhalten haben.

Bei der Gesamtzahl der betroffenen Beschäftigten gibt es unterschiedliche Angaben: La Nación nannte 772, während ABC Color und Hoy von 762 berichteten. Aus den Berichten geht nicht hervor, ob die Abweichung auf unterschiedliche Kriterien für die Einbeziehung zurückzuführen ist.

Die geschätzten Kosten für Gehaltsanpassungen und Leistungen belaufen sich auf 3,5 Millionen US-Dollar. Der Vorschlag sieht eine nach Dienstjahren gestaffelte Skala von null bis fünf Jahren vor und berücksichtigt Zahlungen von Januar bis Dezember; beginnt die Leistung im Juli, würde sich der Betrag ungefähr halbieren. López zufolge verdienen manche Mitarbeiter brutto 2,8 Millionen Guaraníes und liegen nach einem Abzug von 16 Prozent für die Sozialversicherung unter dem gesetzlichen Mindestlohn.

Die Gewerkschaft legte den Vorschlag im Mai dem Kongress vor und übermittelte ihn auch dem Ministerium für öffentliche Gesundheit und Sozialfürsorge. López sagte, sie habe am 17. September um einen Gesprächstermin mit Minister Isaías Fretes gebeten, aber noch keine Antwort erhalten. Neben der Aufnahme der Mittel in den Haushalt fordern die Beschäftigten ein eigenes Gesetz für das Hospital de Trauma, das Patienten aus verschiedenen Regionen des Landes aufnimmt.

In Erklärungen gegenüber La Nación sagte López, die Beschäftigten seien zum Dialog bereit und hätten nicht vor, einen Streik auszurufen. Den veröffentlichten Informationen zufolge beeinträchtigte die Kundgebung weder die Notfallversorgung noch die wesentlichen Dienste. Die Beschäftigten machen geltend, dass die Zahl der Patienten sowie die körperliche und seelische Belastung durch die behandelten Fälle eine Überprüfung der Gehälter rechtfertigten.

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Quellen (4)

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