Paraguays Gesundheitsüberwachung hat für die epidemiologischen Wochen 36 bis 38 keine bestätigten Dengue-Fälle im Land gemeldet. Nach dem am 2. Oktober veröffentlichten Bericht der Dirección General de Vigilancia de la Salud wurden in diesem Zeitraum auch keine Dengue-Ausbrüche oder damit verbundenen Todesfälle registriert.
Im Durchschnitt gingen zuletzt 153 Meldungen über Dengue-Verdachtsfälle pro Woche ein. Seit Jahresbeginn bleibt die offizielle Zahl bestätigter Dengue-Diagnosen bei 293.
Die Meldungen nahmen in den letzten drei Wochen in insgesamt zehn Regionen zu: Central, Asunción, Itapúa, Paraguarí, San Pedro, Alto Paraná, Presidente Hayes, Concepción, Boquerón und Cordillera. Asunción ist damit bereits eine der zehn genannten Regionen; es handelt sich nicht um zehn Departamentos plus die Hauptstadt.
Niedrige Zirkulation bedeutet nicht, dass die Prävention ausgesetzt werden kann
Die Behörde ruft weiterhin dazu auf, mögliche Brutstätten der Aedes-Mücken regelmäßig zu beseitigen. Behälter, in denen sich Wasser sammelt, sollen geleert, abgedeckt oder entsorgt werden; Wassertanks und Fässer sollen geschlossen bleiben, Tiertränken täglich gereinigt und das Wasser gewechselt werden. Schwimmbecken sollen ausreichend gechlort und Dachrinnen regelmäßig gereinigt werden.
Bei Symptomen wie Fieber, Körper- oder Kopfschmerzen empfiehlt die Gesundheitsbehörde eine medizinische Abklärung und rät von Selbstmedikation ab. Für Chikungunya wurden ebenfalls keine neuen Fälle bestätigt; die Jahreszahl blieb bei 19, darunter drei importierte Fälle aus Bolivien.
