Paraguay repatriiert 14 Migranten nach Mittelamerika im Rahmen eines Abkommens mit den USA

Paraguay hat 14 mittelamerikanische Migranten in ihre Herkunftsländer zurückgeführt. Damit steigt die Gesamtzahl der im Rahmen des Abkommens über sichere Drittstaaten mit den USA über Paraguay gereisten Personen auf 52. Die Operation wurde von der Internationalen Organisation für Migration (IOM) unterstützt.

Paraguay repatriiert 14 Migranten nach Mittelamerika im Rahmen eines Abkommens mit den USA

Insgesamt 52 Personen sind bisher im Rahmen des Abkommens über sichere Drittstaaten zwischen Paraguay und den USA durch das Land gereist, wie die Nationale Migrationsbehörde (DNM) mitteilte. Die vierte Gruppe, bestehend aus 14 Migranten, wurde am Donnerstag und Freitag, dem 6. und 7. August, in ihre Herkunftsländer zurückgeführt.

Die volljährigen Staatsbürger, die sich nach einer Sonderregelung für vorübergehenden Aufenthalt in Paraguay aufgehalten hatten, kehrten nach Guatemala, El Salvador und Honduras zurück. Die Rückführung erfolgte gemäß den administrativen Verfahren und dem paraguayischen Migrationsrecht.

Die Internationale Organisation für Migration (IOM) leistete logistische Unterstützung und koordinierte die Operation, um eine sichere und geordnete Rückkehr zu gewährleisten. Dies war die vierte Rückführungsgruppe seit Beginn des Abkommens: Die erste umfasste 16 Personen, die zweite 10 und die dritte 12.

Das Abkommen ermöglicht es Asylsuchenden, die sich in den USA aufhalten, ihre Schutzanträge in Paraguay zu stellen. Ziel ist es, die Verantwortung für die Steuerung irregulärer Migration zu teilen und Missbrauch des Asylsystems zu verhindern.

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Quellen (2)

Aktualisiert: 10.08.2026, 01:00