Paraguay verfügt nur über eine Abwasserabdeckung von 15 %, teilt Ministerin mit

Die paraguayische Ministerin für öffentliche Arbeiten, Claudia Centurión, warnte davor, dass das Land nur über eine Abwasserabdeckung von 15 Prozent verfüge. Sie zählte jedoch Fortschritte bei Projekten wie dem Bau von sieben Krankenhäusern und der Brücke für den biozeanischen Korridor auf.

Paraguay verfügt nur über eine Abwasserabdeckung von 15 %, teilt Ministerin mit
KI-generierte Illustration.

Die Ministerin für öffentliche Arbeiten und Kommunikation von Paraguay, Claudia Centurión, warnte davor, dass das Land eine der geringsten Abwasserkanalabdeckungen in der Region hat, wobei nur 15 % der Bevölkerung Zugang zu diesem Service haben. In einem Interview mit dem Radiosender 1020 AM betonte die Ministerin, dass das Defizit historisch sei und dass selbst in diesem kleinen versorgten Anteil nur die Hälfte des gesammelten Abwassers angemessen behandelt wird, bevor es wieder in die Umwelt gelangt.

Centurión erklärte, dass der Ausbau der sanitärtechnischen Infrastruktur eine Priorität der Regierung sei, die wesentlich ist, um die Lebensqualität der Bevölkerung zu verbessern und mit dem städtischen Wachstum Schritt zu halten. Sie räumte ein, dass Paraguay in diesem Bereich noch unter den regionalen Standards liege.

Parallel dazu zählte die Ministerin die Fortschritte bei anderen Infrastrukturprojekten auf. Sieben Krankenhäuser werden gleichzeitig gebaut, darunter Einheiten in Concepción, Curuguaty, in der Region Chaco, in Asunción und in Santaní. Darüber hinaus sollen die Arbeiten am Gran Hospital de Itauguá bald beginnen, das Nationale Krebsinstitut (Incan) wird erweitert und das Krankenhaus in Ciudad del Este wird ausgeschrieben.

Im Bereich der Konnektivität bestätigte Centurión, dass die Hauptfahrbahnplatte der Brücke des Biozeanischen Korridors über den Río Paraguay noch in dieser Woche fertiggestellt werden soll. Die Hauptstruktur soll im September dieses Jahres fertig sein, und die Zufahrten sollen im Februar 2027 fertiggestellt werden, in Abstimmung mit den Arbeiten auf der brasilianischen Seite.

Quellen (1)

Aktualisiert: 22.07.2026, 01:30