Paraguays Einfuhr von Landmaschinen steigt im ersten Halbjahr 2026 um 29,5 %

Die Einfuhren von Landmaschinen nach Paraguay stiegen im ersten Halbjahr 2026 um 29,5 %, angetrieben durch eine Rekord-Sojabohnenernte und die Aufwertung des Guaraní. Traktoren und Sprühgeräte führten die Käufe an, während die Einfuhr von Mähdreschern rückläufig war.

Paraguays Einfuhr von Landmaschinen steigt im ersten Halbjahr 2026 um 29,5 %

Die Einfuhren von Landmaschinen nach Paraguay verzeichneten im ersten Halbjahr 2026 ein deutliches Wachstum von 29,5 % und erreichten insgesamt 1.893 Einheiten im Wert von 177,4 Millionen US-Dollar. Die Daten wurden von der Paraguayanischen Kammer der Getreide- und Ölsaatenexporteure und -händler (Capeco) veröffentlicht.

Als Haupttreiber dieses Wachstums gilt die starke Entwicklung des Agrarsektors, insbesondere die Rekordernte von Sojabohnen in der Anbausaison 2025/2026. Ein weiterer entscheidender Faktor war die Aufwertung des Guaraní gegenüber dem US-Dollar, wodurch sich die lokalen Kosten für den Import von Geräten aus dem Ausland verringerten.

Die Traktoren führten die Käufe an: 1.097 Einheiten wurden importiert, was einem Anstieg von 44,5 % in der Menge und 44 % im Wert im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2025 entspricht und einem Gesamtwert von 75,3 Millionen US-Dollar. Den prozentual stärksten Zuwachs verzeichneten die Sprühgeräte mit einem Anstieg von 66,7 % auf 260 Einheiten im Wert von 36,5 Millionen US-Dollar.

Auch die Einfuhren von Sämaschinen entwickelten sich positiv: 324 Einheiten (plus 1,6 %) im Wert von 22,5 Millionen US-Dollar, was einem Wertzuwachs von 17 % entspricht. Im Gegensatz dazu waren Mähdrescher die einzige Kategorie mit einem Rückgang: Die Menge sank um 7 % auf 212 Einheiten, der Wert verringerte sich um 18 % auf 43,1 Millionen US-Dollar.

Auch der internationale Rohstoffmarkt wurde hervorgehoben. Im ersten Halbjahr lag der durchschnittliche Preis für Brent-Öl bei 86,6 US-Dollar pro Barrel, ein Anstieg von 22,4 % im Jahresvergleich, während der WTI-Preis bei 82,1 US-Dollar pro Barrel lag und um 21,7 % stieg. Gleichzeitig wurden 951,6 Millionen Liter Dieselkraftstoff importiert, ein Volumen, das 2,3 % über dem des Vorjahres lag. Der durchschnittliche Importpreis stieg auf 0,9 US-Dollar pro Liter, verglichen mit 0,6 US-Dollar im Vorjahr.

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Quellen (2)

Aktualisiert: 06.08.2026, 01:00