Paraguays Streitkräfte beseitigen Verunreinigungen am Bach in San Lorenzo, um Überschwemmungen durch El Niño zu verhindern

Die Streitkräfte Paraguays führen im Vorfeld der Ankunft des Klimaphänomens El Niño eine Räumung und Reinigung des Tayuazapé-Bachs in San Lorenzo durch, um Überschwemmungen zu verhindern. Nach 16 Jahren war das Flussbett durch Sedimente und Hausmüll blockiert worden.

Paraguays Streitkräfte beseitigen Verunreinigungen am Bach in San Lorenzo, um Überschwemmungen durch El Niño zu verhindern
KI-generierte Illustration.

Die Streitkräfte Paraguays haben eine Reinigungs- und Baggeraktion im Arroyo Tayuazapé in San Lorenzo eingeleitet. Die Maßnahme ist Teil der Vorsorge gegen Überschwemmungen, die mit dem erwarteten Eintreffen des Klimaphänomens El Niño befürchtet werden. Die Arbeiten, die in der vergangenen Woche begannen, werden vom Pionierkommando und dem Logistikkommando der Armee in Abstimmung mit dem Ministerium für öffentliche Arbeiten und Kommunikation (MOPC) und der Gemeinde San Lorenzo durchgeführt.

Der nationale Verteidigungsminister Óscar González erläuterte, dass eine topografische Studie durchgeführt wurde, um das ursprüngliche Flussbett des Arroyos zu identifizieren, das nach 16 Jahren ohne Wartung vollständig durch Sedimente verstopft war. Mit schwerem Gerät wie Baggern entfernten die Militärs große Mengen an Ablagerungen, die den normalen Wasserabfluss in Richtung des Ypacaraí-Sees behinderten.

Kommandeur Gustavo Arza vom Logistikkommando bedauerte die Menge an Haushaltsmüll, die vorgefunden wurde, darunter Reifen, Elektrogeräte und Matratzen. General Manuel Rodríguez, der Kommandeur der Pioniertruppen, führte die Verschlammung hauptsächlich auf die Abholzung in den letzten Jahrzehnten zurück, die die Ansammlung von Erde im Flussbett begünstigt, was durch die illegale Müllentsorgung der Bevölkerung noch verschlimmert wird.

Die Behörden appellieren an die Bevölkerung, keine Abfälle in Arroyos und Entwässerungsgebieten zu entsorgen, und betonen, dass die Hochwasservorsorge eine gemeinsame Verantwortung sei. Die Streitkräfte erklärten, ihre personellen und logistischen Ressourcen seien weiterhin organisiert, um bei Bedarf sofortige Hilfe leisten zu können, einschließlich Evakuierungen und der Verteilung von humanitärer Hilfe.

Quellen (4)

Aktualisiert: 21.07.2026, 01:30