Präsident Santiago Peña kündigte die Restaurierung von acht historischen Stätten Paraguays durch das Programm Tekorenda zur dringenden Bewahrung des Kulturerbes an. Die Initiative zielt darauf ab, das Gedächtnis, den Glauben und die nationale kulturelle Identität durch die Wiederherstellung von Immobilien mit hohem historischem und kulturellem Wert zu bewahren.
Zu den Orten, die restauriert werden, gehören der Tempel von Yaguarón, das Heiligtum Ñandejára Guasu in Piribebuy, der Komplex La Recova, die Bahnhöfe von San Salvador, Areguá und Ybytymí sowie die Metropolitankathedrale von Asunción und die Kathedrale San Blas in Ciudad del Este. Peña hob besonders den symbolischen Wert der Eingriffe in die beiden Kathedralen hervor und betonte die Anerkennung der Bedeutung des Glaubens für die Paraguayer.
Während der Vorlage seines Verwaltungsberichts erklärte der Präsident zudem, dass Paraguay sich als Austragungsort wichtiger internationaler Veranstaltungen etabliert habe, und nannte die Durchführung der Panamerikanischen Jugendspiele, der Rallye Paraguay und eines UNESCO-Weltgipfels. Er schloss mit der Aussage, dass die durch Investitionen, einschließlich denen des Itaipú-Binacional-Kraftwerks, vorangetriebene Entwicklung darauf abziele, mehr Möglichkeiten zu schaffen und die Lebensqualität der Bevölkerung zu verbessern.
