Der Präsident von Paraguay, Santiago Peña, unterzeichnete am 27. Mai 2026 das Dekret Nr. 6113, das die Haupt- und Ersatzvertreter für den Vorstand der Caja de Seguros Sociales de Empleados y Obreros Ferroviarios für den Zeitraum 2025–2028 ernennt.
Die von der Asociación de Jubilados Ferroviarios del Paraguay benannten Hauptvertreter sind Carlos Medina und Jacinto González Villagra, während Pedro Cáceres González und Tranquilino Chávez González als Ersatzvertreter fungieren. Für das staatliche Unternehmen Ferrocarriles del Paraguay Sociedad Anónima (Fepasa) ist Édgar Raúl Jara López Hauptvertreter, Rubén Darío Echeverría Villasboa dessen Stellvertreter.
Das Dekret basiert auf offiziellen Mitteilungen des Ministeriums für Arbeit, Beschäftigung und soziale Sicherheit, die die Wahlergebnisse zur Ernennung der Vertreter der pensionierten Eisenbahner sowie den Vorschlag von Fepasa zur Integration in den Vorstand der Caja Ferroviaria bekanntgaben.
Nach Angaben des Arbeitsministeriums zählt die Caja Ferroviaria derzeit nur drei bis vier aktive Arbeitnehmer pro Jahr, im Gegensatz zu 321 registrierten Rentnern und Pensionären im Jahr 2023. Trotz dieses Ungleichgewichts bleibt die Institution im nationalen System aktiv und überlebt dank staatlicher Zuschüsse, die den Großteil der Ausgaben decken.
Im Jahr 2025 beliefen sich die Ausgaben für Renten auf etwa 9,78 Milliarden Guaraní, während die Beiträge zur Sozialversicherung lediglich 441 Millionen Guaraní betrugen, was rund 4,5 % der Ausgaben entspricht. Die restlichen etwa 95,5 % wurden von der Regierung finanziert.