Miguel Prieto, ehemaliger Bürgermeister von Ciudad del Este und Präsidentschaftskandidat für Paraguay im Jahr 2028, versprach, dass die Paraguayer bei seiner Wahl das ganze Jahr über medizinische Versorgung und Medikamente in den Krankenhäusern erhalten würden. In einer Rede während seines Besuchs in Capitán Meza im Departement Itapúa garantierte Prieto zudem angemessene Gehälter für Ärzte, Polizisten und Lehrer.
Der Führer der Bewegung Yo Creo warnte davor, dass die Colorado-Partei (ANR) das Justizsystem unter Druck setzen wolle, um ihn festzunehmen und seine Kandidatur anzufechten, wobei eine entsprechende Aktion für den 31. August geplant sei. Prieto erklärte, keine Angst vor einer Verhaftung zu haben, und kritisierte, dass die Justiz von Politikern manipuliert werde, um seinen Wahlkampf zu behindern.
Darüber hinaus äußerte Prieto die Befürchtung, dass Teile der Authentischen Radikalen Liberalen Partei (PLRA) einen "Efrainazo 2.0" vorbereiten könnten – in Anspielung auf Efraín Alegre, den liberalen Präsidentschaftskandidaten bei mehreren Wahlen –, bei dem sie die Vorwahlen der Opposition gewinnen würden, um anschließend angeblich den Sieg der Colorado-Partei bei den allgemeinen Wahlen 2028 zu erleichtern.
Prieto kritisierte auch die Zentralisierung der Ressourcen in Asunción und versprach, dass jedes Departement die von ihm erwirtschafteten Einnahmen behalten werde, um lokale Investitionen zu sichern. Derzeit ist er Kandidat für den Stadtrat von Ciudad del Este für Yo Creo.
