Senator Édgar López, Mitglied des Consejo de la Magistratura, hat öffentlich zugegeben, dass die Auswahl von Richtern, Staatsanwälten und Kammerrichtern in Paraguay nicht nach Eignung, sondern nach politischen Absprachen erfolgt. Dies bestätigt langjährige Kritik an der mangelnden Unabhängigkeit der Justiz.
Ultima Hora
https://www.ultimahora.com/Am Donnerstag findet in Asunción die traditionelle Militärparade zu den Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag statt. Hauptattraktionen sind vier Super-Tucano-Kampfflugzeuge aus Brasilien und fünf von den USA gespendete „Safe Boat“-Patrouillenboote. Aufgrund von Sicherheitsbedenken wegen der subversiven Gruppe EPP wurde die Zahl der teilnehmenden Soldaten auf 3.000 reduziert.
Der ehemalige Abgeordnete und Ex-Präsident des Richteranklageausschusses (JEM), Orlando Arévalo, hat seine für heute angesetzte Vernehmung vor der Staatsanwaltschaft verschoben. Ihm wird vorgeworfen, 130 Millionen Guaraníes als Vorschuss für anwaltliche Leistungen kassiert zu haben, ohne die versprochene Haftentlassung eines Mandanten zu erwirken.
Paraguays Generalstaatsanwalt Emiliano Rolón hat vor dem Abgeordnetenhaus eine Verdopplung des Budgets für das Ministerium Publico beantragt, um die Zahl der Staatsanwälte von 350 auf 700 zu erhöhen. Er beklagt, dass frühere Forderungen ungehört blieben. Die Kammerpräsident Raúl Latorre sagte Unterstützung zu, insbesondere für forensische Bereiche. Zudem wurde die bedrohte Staatsanwältin Patricia Sánchez empfangen.
Paraguays Generalstaatsanwalt Emiliano Rolón erklärte vor der Abgeordnetenkammer, dass die Angabe in seinem Lebenslauf, er sei Koordinator der Universidad Sudamericana gewesen, auf einen Transkriptions- und Druckfehler zurückgehe. Er habe dort lediglich Richter und Staatsanwälte unterrichtet, aber nie eine leitende Funktion innegehabt.
Die Anwältin Noelia Núñez hat vor dem Obersten Gerichtshof Paraguays eine Klage eingereicht, um die Annullierung eines Urteils wegen sexueller Nötigung aufzuheben, das gegen Axel Fabián López, einen jungen Mann, der eine ehemalige Schönheitskönigin sexuell genötigt haben soll, ergangen war.
Die Ernennung des umstrittenen Staatsanwalts Aldo Cantero zum Richter am Strafgericht von Asunción hat zu heftiger Kritik an der Justiz in Paraguay geführt.
Der paraguayische Politiker Carlos Miguel Viveros Cabral hat gegen eine Gerichtsentscheidung Berufung eingelegt, die seine Verurteilung bestätigte.
Ein paraguayischer Gerichtshof hat den Drogenhändler Jaime Franco wegen Geldwäsche zu acht Jahren Haft verurteilt. Franco war bereits wegen Drogenhandels verurteilt worden.
Die Reserva Natural Pozuelo in Canindeyú ist ein wichtiger Schutzgebiet für die Erhaltung des Bosque Atlántico und die Biodiversität in Paraguay.
Eine Untersuchung von Última Hora deckt auf, dass 109 Angestellte der Itaipú Binacional mehr verdienen als der paraguayische Präsident Santiago Peña. Darunter ist Iris Magnolia Mendoza, Ehefrau des Senators Silvio "Beto" Ovelar, die mit über 156 Millionen Guaraníes das Vierfache des Präsidentengehalts bezieht. Mehrere Minister und hohe Beamte beziehen zudem Doppelgehälter durch ihre Positionen als Berater bei Itaipú, was zu Einkommen von über 100 Millionen Guaraníes führt.
Adalberto Martínez Flores, der erste Kardinal Paraguays, reflektiert über seinen Lebensweg, der ihn vom Studium der Wirtschaftswissenschaften zum Priestertum und schließlich zur höchsten kirchlichen Würde führte. Er spricht über die Bedeutung von Verzicht als Hingabe und die prägenden Einflüsse seiner Kindheit und Familie.
Die paraguayische Tourismusbehörde Senatur hat ein Beleuchtungsprojekt im historischen Barrio San Jerónimo in Asunción gestartet, um das Viertel auch nachts für Besucher attraktiv zu machen. Mit warmen Lichtern werden Gassen, Ecken und das Oratorium hervorgehoben, während die Identität des ersten Touristenviertels der Hauptstadt bewahrt werden soll.