Redaktionelles Dossier
Instituto De Prevision Social
Das Instituto de Previsión Social (IPS) ist Paraguays Sozialversicherung und betreibt zugleich ein großes öffentliches Gesundheitsnetz. Deshalb taucht IPS oft in Meldungen zu Renten, Beiträgen, Kliniken und Medikamentenversorgung auf.
Neueste relevante Berichte
Die paraguayische Staatsanwaltschaft hat neun Personen, darunter zwei ehemalige Präsidenten des Instituto de Previsión Social (IPS), wegen des Verdachts der Veruntreuung von 61 Milliarden Guaraní in einem nie fertiggestellten Projekt für Operationssäle angeklagt. Die Affäre steht im Kontext einer tiefen Krise der Institution, in der der Rechnungshof weit höhere Verluste feststellt und Versicherte umfassende Ermittlungen fordern.
Die paraguayische Staatsanwaltschaft hat neun ehemalige Mitarbeiter des Instituto de Previsión Social (IPS), darunter Ex-Präsidenten, wegen des Verdachts der Untreue angeklagt. Der Fall betrifft einen Vertrag über 53 Milliarden Guaraní für modulare Operationssäle, die nie installiert wurden und einen Schaden von 61 Milliarden Guaraní verursachten.
Die Staatsanwaltschaft Paraguays hat die Untersuchungshaft für zwei ehemalige Präsidenten des Instituto de Previsión Social (IPS) sowie sieben weitere ehemalige Mitarbeiter beantragt. Ihnen wird vorgeworfen, 61 Milliarden Guaraní in nicht fertiggestellten Bauprojekten veruntreut zu haben. In separaten Fällen muss sich der ehemalige Bürgermeister Miguel Prieto vor Gericht wegen einer Scheinbeschaffung während der Pandemie verantworten, während drei Personen wegen Betrugs an mennonitischen Siedlern angeklagt sind.
Das paraguayische Instituto de Previsión Social (IPS) will 711 Millionen US-Dollar von privaten Unternehmen zurückfordern und schlägt eine Treuhandlösung vor, während es unter Budgetdruck im Gesundheitsbereich steht, wo der Großteil der Arzneimittelmittel für Krebsmedikamente aufgewendet wird.
Eine Studie der Aneaes zeigt, dass Absolventen akkreditierter Studiengänge in Paraguay im formellen Arbeitsmarkt bis zu 13 % höhere Gehälter erhalten, während Kritiker anmerken, dass der öffentliche Sektor der größte Arbeitgeber für Fachkräfte aus nicht akkreditierten Kursen ist.
Die IPS will kurzfristige Verbindlichkeiten umschulden, um monatlich rund 105 Milliarden Guaraní für Medikamente freizusetzen. Wirtschaftsministerium und Senatsausschuss lehnen Anleihen beziehungsweise Notstandsgesetze derzeit ab.
Die Krise im öffentlichen Gesundheitswesen und im Instituto de Previsión Social (IPS), der paraguayischen Sozialversicherung, zwingt Familien dazu, hohe Ausgaben für Medikamente und Behandlungen aus der eigenen Tasche zu bezahlen, was viele in den finanziellen Ruin treibt.
Der Instituto de Previsión Social (IPS), das paraguayische Sozialversicherungsinstitut, kündigte die schrittweise Wiederauffüllung von mehr als 180 im Land fehlenden Medikamenten an und verpflichtete sich, die Vorräte innerhalb von 15 Tagen zu normalisieren. Dies folgt auf eine Krise, die Patienten, insbesondere Krebspatienten, betroffen hat.