Anwalt Lalo Gómez wirft politischen und freimaurerischen Einfluss auf die Justiz in Caaguazú vor

Der Anwalt Lalo Gómez (Eulalio Gómez Batista) erklärte gegenüber El Observador Radio TV, dass politische Einflussnahme direkte Auswirkungen auf Gerichtsentscheidungen in Coronel Oviedo und im Departamento Caaguazú habe und zu einer mangelhaften Justizverwaltung führe. Zudem behauptete er, die Freimaurerei übe einen noch größeren Einfluss auf Gerichte, Amtsgerichte, den Obersten Gerichtshof und die Staatsanwaltschaft Paraguays aus – ein Vorwurf, den bereits Minister Manuel Ramírez Candia erhoben habe, als er noch Superintendent der örtlichen Justizverwaltung war.

Anwalt Lalo Gómez wirft politischen und freimaurerischen Einfluss auf die Justiz in Caaguazú vor

Der Anwalt Lalo Gómez, wie Eulalio Gómez Batista allgemein genannt wird, erklärte, dass politische Einflussnahme direkte Auswirkungen auf Gerichtsentscheidungen in Coronel Oviedo und im gesamten Departamento Caaguazú habe. Seiner Ansicht nach führe diese Einmischung zu einer mangelhaften Justizverwaltung in der Region.

In einem Gespräch mit dem Sender El Observador Radio TV sagte Gómez, dass sich Juristen durch das Eingreifen von Politikern in die Justizverwaltung benachteiligt fühlten. Er betonte, dass das Problem der Verzögerungen und politischen Einflussnahme auch von Kollegen in anderen Gerichtsbezirken Paraguays wahrgenommen werde.

„Wir Juristen fühlen uns durch die mangelhafte Verwaltung und das Eindringen von Politikern in die Justizverwaltung im Departamento Caaguazú beeinträchtigt“, erklärte er. Seiner Einschätzung nach könne sich die Einflussnahme sogar auf grundlegende Verfahrensschritte erstrecken: Ein Anruf einer Amtsperson reiche aus, damit ein rechtmäßig eingereichter Antrag „verschwindet“, wie er es formulierte.

Gómez behauptete zudem, dass der Einfluss der Freimaurerei noch weiter reiche als der der Politik. Seiner Darstellung nach habe dieses Netzwerk den Obersten Gerichtshof, Gerichte und Amtsgerichte in ganz Paraguay „unterwandert“ oder „übernommen“.

Er verwies darauf, dass der Vorwurf des freimaurerischen Einflusses bereits früher vom Richter des Obersten Gerichtshofs, Manuel Ramírez Candia, erhoben worden sei, als dieser noch Superintendent der Justizverwaltung von Caaguazú war. Die Aussage wurde im Interview als Bezugnahme auf frühere Vorwürfe des Richters angeführt, ohne dass Details zu Zeitpunkt oder Inhalt dieser Äußerungen genannt wurden.

Auch die Staatsanwaltschaft – die in Paraguay für Ermittlungen und Strafverfolgung zuständige Behörde mit eigenen institutionellen Aufgaben – zählte Gómez zu den Strukturen, die seiner Meinung nach der politischen Einflussnahme nicht entgingen. Die Aussagen sind als Behauptungen von Gómez zu verstehen, die auf dem Gespräch mit dem Sender beruhen, und stellen keine institutionelle Bewertung konkreter Entscheidungen oder Behörden dar.

Er äußerte zudem die Befürchtung, dass seine Generation möglicherweise keine unabhängige Justizverwaltung im Land mehr erleben werde. Eine Stellungnahme des Obersten Gerichtshofs, der Staatsanwaltschaft oder von Ramírez Candia zu den Vorwürfen lag im veröffentlichten Material nicht vor.

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Quellen (1)

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