Redaktionelles Dossier

Ministerio Publico

Das Ministerio Público ist die paraguayische Staatsanwaltschaft. Es leitet strafrechtliche Ermittlungen, erhebt Anklage und tritt häufig in Meldungen zu Korruption, organisierter Kriminalität und öffentlichen Verfahren auf.

Neueste relevante Berichte

Politik - 12.09.2026Anwalt Lalo Gómez wirft politischen und freimaurerischen Einfluss auf die Justiz in Caaguazú vor

Der Anwalt Lalo Gómez (Eulalio Gómez Batista) erklärte gegenüber El Observador Radio TV, dass politische Einflussnahme direkte Auswirkungen auf Gerichtsentscheidungen in Coronel Oviedo und im Departamento Caaguazú habe und zu einer mangelhaften Justizverwaltung führe. Zudem behauptete er, die Freimaurerei übe einen noch größeren Einfluss auf Gerichte, Amtsgerichte, den Obersten Gerichtshof und die Staatsanwaltschaft Paraguays aus – ein Vorwurf, den bereits Minister Manuel Ramírez Candia erhoben habe, als er noch Superintendent der örtlichen Justizverwaltung war.

Sicherheit & Justiz - 10.09.2026Ex-Direktor der paraguayischen Drogenbekämpfungsbehörde und Ex-Ehefrau wegen Bewegung von 2,8 Milliarden Guaraní ohne nachweisbare Herkunft angeklagt

Die Staatsanwaltschaft hat den ehemaligen Direktor der paraguayischen Drogenbekämpfungsbehörde (Senad), Mauro Ruiz Díaz, und seine Ex-Ehefrau Andrea Karina Martí wegen des Verdachts der unrechtmäßigen Bereicherung und Geldwäsche angeklagt. Ihnen wird vorgeworfen, rund 2,8 Milliarden Guaraní ohne nachweisbare Herkunft bewegt zu haben. Die Staatsanwaltschaft beantragte die Sperrung von Konten und Vermögenswerten. Ruiz Díaz steht zudem im Zusammenhang mit mutmaßlichen Informationslecks im Fall *A Ultranza PY* unter Untersuchung, ohne dass es bisher zu einer Verurteilung gekommen ist.

Politik - 07.09.2026Staatsanwaltschaft klagt Miguel Prieto wegen mutmaßlicher Pflichtverletzung im Zusammenhang mit Geldern des Regionalkrankenhauses in Ciudad del Este an

Die Staatsanwaltschaft hat den ehemaligen Bürgermeister von Ciudad del Este, Miguel Prieto, sowie Sebastián Martínez Insfrán und die Stadträtin Valeria Romero wegen einer mutmaßlichen Verletzung von Vermögenspflichten bei der Verwendung von Mitteln des Regionalkrankenhauses angeklagt. Sie beantragte die Eröffnung eines öffentlichen Strafverfahrens; darüber muss zunächst eine Voranhörung entscheiden.

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