Mexiko beginnt Veterinäraudit in Paraguay zur Freigabe von Rindfleischimporten

Prüfer des Senasica bewerten bis zum 26. Mai das paraguayische Veterinärsystem mit Besuchen im Zentrallabor und zehn Schlachthöfen – ein entscheidender Schritt zur Öffnung des mexikanischen Marktes für Rindfleisch aus Paraguay.

México inicia auditoria veterinária no Paraguai para liberar importação de carne bovina
México inicia auditoria veterinária no Paraguai para liberar importação de carne bovina

Der Nationale Dienst für Gesundheit, Unbedenklichkeit und Qualität von Agrarlebensmitteln (Senasica) Mexikos hat am Montag eine umfassende Prüfung des Veterinärsystems Paraguays eingeleitet – ein grundlegender Schritt in den Verhandlungen zur Öffnung des mexikanischen Marktes für paraguayisches Rindfleisch.

Die bis zum 26. Mai 2026 laufende Bewertung soll die Gleichwertigkeit der Gesundheitskontrollsysteme beider Länder feststellen. An der Auftaktsitzung nahmen der Generaldirektor für Technische Dienste und Interimspräsident des Nationalen Dienstes für Tiergesundheit und -qualität (Senacsa), Primo Feltes, sowie Direktoren und Fachleute des amtlichen Veterinärdienstes und des Prüfteams der Generaldirektion für Lebensmittel-, Aquakultur- und Fischereisicherheit (DGIAAP) des Senasica teil.

Während der achttägigen Inspektion werden die mexikanischen Prüfer das Zentrallabor des Veterinärdienstes und zehn für den Export zugelassene Schlachthöfe besuchen. Überprüft werden Kontrollverfahren, Inspektion, Gesundheitszertifizierung und die Einhaltung internationaler Qualitätsstandards.

Eine mögliche Zulassung durch Mexiko wäre ein strategischer Fortschritt für den paraguayischen Viehsektor, da sie eine Diversifizierung der Exportziele und eine geringere Abhängigkeit von traditionellen Märkten ermöglichen würde. Rindfleisch zählt zu den wichtigsten Devisenbringern des Landes.

Das Hauptziel des Audits ist festzustellen, ob das amtliche Veterinärkontrollsystem Paraguays dem mexikanischen in den Bereichen Biosicherheit, Lebensmittelsicherheit, Gesundheitsüberwachung und Reaktionsfähigkeit auf tiergesundheitliche Risiken gleichwertig ist.