Brasilianische Sicherheitskräfte haben mehr als zwei Tonnen Marihuana beschlagnahmt, die in einer Reislieferung versteckt waren, die von Asunción aus startete. Die Droge war in 90 Bündeln zwischen Säcken mit dem Getreide verborgen, insgesamt 2.250 Kilogramm.
Der Zugriff erfolgte an einer Mautstation auf der BR277 in San Miguel de Iguazú, 47 Kilometer von Ciudad del Este entfernt. Ein Lastwagen der Marke Scania mit paraguayischem Kennzeichen zog den Sattelauflieger, der scheinbar ordnungsgemäße Papiere für den Reistransport nach Espírito Santo hatte.
Laut dem Grenzpolizeibataillon Brasiliens wurde die Kontrolle durch den starken Marihuana-Geruch aus dem Laderaum sowie durch die Nervosität und Widersprüche des Fahrers veranlasst. Bei der Durchsuchung orteten die Beamten die Droge, die mit der legalen Fracht vermischt war.
Neben dem Marihuana wurden 7.430 Brasilianische Real, 22.000 Paraguayische Guaranies und ein Mobiltelefon sichergestellt. Der Fahrer wurde festgenommen und der Bundespolizei in Foz do Iguaçu übergeben, die die Ermittlungen in dem Fall übernahm, da es sich um ein transnationales Verbrechen handelt.
