Die Vázquez-Gruppe wächst mit Geldern des Instituto de Previsión Social (IPS) und der Regierung Peña

Die Vázquez-Gruppe, deren Hauptbank Milliarden an öffentlichen Einlagen vom Instituto de Previsión Social (IPS), dem paraguayischen Sozialversicherungsinstitut, erhielt, expandierte während der Regierung Peña rasch, während die Bank die Rechtmäßigkeit der Geschäfte verteidigt.

Die Vázquez-Gruppe wächst mit Geldern des Instituto de Previsión Social (IPS) und der Regierung Peña
KI-generierte Illustration.

Die Ueno Bank hat eine Stellungnahme veröffentlicht, in der sie die Legalität ihrer Geschäfte mit dem Instituto de Previsión Social (IPS) verteidigt. Darin heißt es, die Verwaltung der Mittel sei durch transparente und wettbewerbliche Prozesse sowie unter strikter Einhaltung der geltenden Vorschriften erfolgt. Die Institution hob ihre finanzielle Solidität hervor und erwähnte, dass sie die einzige paraguayische Bank mit einer doppelten internationalen Risikobewertung von Fitch Ratings und Standard & Poor's sei, zuzüglich einer lokalen Bewertung von AApY.

Offizielle Dokumente belegen, dass die Grupo Vázquez SAE unter Vorsitz von Federico Miguel Vázquez sich seit der Amtsübernahme von Santiago Peña rasch ausgeweitet hat und in Rekordzeit von 24 auf fast 40 Unternehmen anwuchs. Die Ueno Bank, ihr Flaggschiff, hatte bis März dieses Jahres 806 Millionen US-Dollar an öffentlichen Einlagen angezogen, mit exponentiellem Wachstum seit Beginn der aktuellen Regierung.

Die Senatorin Esperanza Martínez vom Frente Guasú bezeichnete den Fall als eine "Büchse der Pandora" und behauptete, die Gruppe profitiere von IPS-Geldern und es gebe ein sich wiederholendes Muster des Auftauchens regierungsnaher "Freundesunternehmen" bei staatlichen Ausschreibungen. Sie kritisierte die Straflosigkeit, die durch die Kontrolle von Institutionen wie dem Rechnungshof, dem Obersten Gerichtshof und der Staatsanwaltschaft begünstigt werde.

Der politische Analyst Felino Amarilla beschrieb das Phänomen als ein "Santi Peña-Ueno-Monopol", das darauf abziele, eine neue wirtschaftliche Machtgruppe unter Nutzung staatlicher Ressourcen zu etablieren. Er betonte, dass der IPS seine eigenen gesetzlichen Grenzen für die Konzentration von Einlagen überschritten habe, um die Bank zu begünstigen, wobei bis April 2026 etwa 2,2 Billionen Guaranís an Rentenfonds dorthin geleitet worden seien.

Daten des Ministeriums für Wirtschaft und Finanzen, über die ABC Color berichtete, zeigen, dass das effektive Eigenkapital der Ueno Bank am 31. Dezember 2025 bei 2,2 Billionen Guaraní lag, während öffentliche Einlagen einschließlich IPS-Mitteln 4,2 Billionen Guaraní erreichten. Im März 2026 überstiegen diese öffentlichen Mittel laut dem Bericht 5,2 Billionen Guaraní.

Quellen (5)

Verwendete Quellen - 14.07.2026, 08:13 (5)

Aktualisiert: 14.07.2026, 12:40