Der internationale Flughafen Silvio Pettirossi in Paraguay wird mindestens vier bis fünf Jahre weiterbetrieben, während die Regierung einen neuen Terminal für über 320 Millionen US-Dollar prüft. Parallel laufen Ausbauarbeiten und eine Erweiterung der Flugverbindungen von Latam nach Lima, São Paulo und Montevideo.
Nelson Mendoza
Pytagua-Berichterstattung zu Nelson Mendoza.
Die Fluggesellschaft Latam wird im ersten Quartal 2027 eine Direktverbindung zwischen Asunción und Montevideo mit fünf wöchentlichen Flügen einführen und bis Ende 2026 die wöchentlichen Frequenzen auf bestehenden Strecken ab Paraguay von 26 auf 32 erhöhen. Mit der neuen Route steigt die Gesamtzahl auf 37 wöchentliche Frequenzen.
Dichter Nebel führte am Flughafen Silvio Pettirossi vorübergehend zur Umleitung internationaler Flüge auf alternative Flughäfen, während der Luftverkehr in Paraguay innerhalb eines Jahrzehnts um 41,5 % stieg und Ausbaupläne für die Flughafeninfrastruktur vorantreibt.
Die Flughäfen in Paraguay verzeichneten im Juli mit über 122.000 Ein- und Ausstiegen das höchste Passagieraufkommen des Jahres, wie die Luftfahrtbehörde Dinac mitteilte.
Paraguayische Tourismusverbände haben die zivile Luftfahrtbehörde Dinac aufgefordert, wegen wiederholter Flugausfälle und Verspätungen der Fluggesellschaft Paranair einzugreifen. Gegen die Airline wurden bereits Verwaltungsmaßnahmen eingeleitet.
Präsident Santiago Peña hat das Gesetz unterzeichnet, das die Mindestprovision von 6 % abschafft, die Fluggesellschaften für jedes in Paraguay verkaufte Ticket zahlen mussten. Die im April vom Kongress verabschiedete Maßnahme soll Betriebskosten senken und die Tarife günstiger machen, während die Regierung die Gespräche mit Gol wieder aufnimmt, um eine Direktverbindung Asunción‑Miami zu etablieren.