Gericht verpflichtet Eltern in Presidente Franco zur Impfung ihrer drei Kinder nach monatelanger Weigerung

Ein Gericht in Presidente Franco hat Eltern verpflichtet, ihre drei Kinder impfen zu lassen, nachdem sie dies monatelang verweigert hatten. Die Kinder wurden schließlich gemäß der richterlichen Anordnung geimpft.

Gericht verpflichtet Eltern in Presidente Franco zur Impfung ihrer drei Kinder nach monatelanger Weigerung

Ein richterlicher Beschluss verpflichtete die Eltern von drei Kindern in Presidente Franco, Departamento Alto Paraná, zur Impfung ihrer Kinder, nachdem sie dies monatelang abgelehnt hatten. Die Minderjährigen im Alter von vier Monaten, sieben und acht Jahren erhielten die vorgesehenen Impfungen des nationalen Impfplans in einer örtlichen Gesundheitsstation, um der gerichtlichen Anordnung nachzukommen.

Der Fall wurde während einer gesundheitlichen Haus-zu-Haus-Kontrolle bekannt, bei der Mitarbeiter der Familiengesundheitseinheit im Stadtteil San Miguel feststellten, dass die Kinder keinen vollständigen Impfschutz hatten. Die Leiterin des Krankenhauses von Presidente Franco, Dr. Andrea Giménez, meldete den Vorfall an die städtische Kinderschutzbehörde (Codeni) der Stadt.

Trotz mehrfacher Gesprächsversuche des Gesundheitsteams weigerten sich die Eltern beharrlich, die Impfungen zuzulassen. Die Leiterin der Codeni, Balbina Almada, erstattete daraufhin Anzeige beim Jugendgericht. Der Vater der Kinder hatte zuvor in sozialen Medien die Sicherheit von Impfstoffen infrage gestellt.

Die Richterin Milda Bobadilla forderte Berichte vom Regionalkrankenhaus und der Gesundheitsregion X an, die den fehlenden Impfschutz bestätigten. Angesichts eines kürzlich aufgetretenen Windpockenausbruchs im Ort erließ sie eine einstweilige Verfügung, die die zwangsweise Durchführung des Impfplans anordnete. Bei Nichteinhaltung drohte die Einschaltung der Staatsanwaltschaft.

Unter dem Druck der gerichtlichen Anordnung brachte die Familie die drei Kinder schließlich zur Impfung. Die Gesundheitsbehörden setzten eine Frist von 30 Tagen, innerhalb derer die Familie die nächste im Impfplan vorgesehene Dosis nachholen muss, um die Impfpässe der Kinder zu vervollständigen.

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Quellen (3)

Aktualisiert: 06.08.2026, 01:00