Moria Casán erinnert an ihre Haft im Buen Pastor und den Vergleich wegen einer 2012 verschwundenen Halskette

Moria Casán schilderte erneut ihre Inhaftierung in der Casa del Buen Pastor in Asunción während der Ermittlungen zum Verschwinden einer 70.000 US-Dollar teuren Halskette im Jahr 2012. Sie kehrte nach Paraguay zurück, als ein internationaler Haftbefehl gegen sie vorlag; der Fall umfasste einen privaten Vergleich über 35.000 US-Dollar und wurde durch eine Netflix-Biografieserie erneut öffentlich diskutiert.

Moria Casán erinnert an ihre Haft im Buen Pastor und den Vergleich wegen einer 2012 verschwundenen Halskette

Moria Casán sprach erneut über die Tage, die sie während der Ermittlungen zum Verschwinden einer Halskette im Jahr 2012 in der Casa del Buen Pastor in Asunción verbrachte. Laut dem Gespräch mit Radio Monumental 1080 AM beschrieb die argentinische Schauspielerin und Moderatorin die Erfahrung als eine Phase der „Heilung“ und betonte, dass sie Freundschaften mit anderen Inhaftierten geschlossen habe.

„Ich war nie traurig, habe nie geweint, hatte nie Angst“, sagte Casán. Ihrer Aussage nach verwandelte der Umgang mit ihren Zellengenossinnen die Haft in eine Art spirituellen Rückzugsort. Die Künstlerin berichtete, sie habe den Geschichten der Frauen zugehört und sogar für den Austausch der Klimaanlagen in ihrem Bereich gesorgt.

Casán äußerte sich auch zu einem damals viral gegangenen Foto, auf dem sie mit einem Mobiltelefon zu sehen war. Sie erklärte, das Gerät sei ihr von einer Mitgefangenen geliehen worden und sie habe es nicht selbst ins Gefängnis gebracht. „Paraguay liebt mich, ich liebe Paraguay“, erklärte sie und fügte hinzu, dass sie weder der Justiz noch der paraguayischen Bevölkerung gegenüber Groll hege.

Die Inhaftierung stand im Zusammenhang mit dem Fall einer Halskette im Wert von etwa 70.000 US-Dollar, die dem paraguayischen Juwelier Armando Benítez Gill gehörte. Der Schmuck soll verschwunden sein, nachdem Casán ihn getragen hatte. In ihrer aktuellen Aussage betonte sie, sie habe den Diebstahl nicht begangen und die Kette nur eine Minute in Händen gehalten, bevor sie verschwand.

Der Fall umfasste einen privaten Vergleich über 35.000 US-Dollar zwischen Casán und Benítez Gill. Die Zahlung wurde vor einer Notarin besiegelt und von Benítez Gill, seinem Anwalt Carlos Rodríguez Brun sowie Casáns Anwalt Matías Morla unterzeichnet. Einen Tag nach dem Vergleich tauchten Fragmente der Kette in einem Umschlag beim Strafgericht in Luque auf.

Nach ihrer Ausreise aus Paraguay kehrte Casán zurück, als ein internationaler Haftbefehl gegen sie vorlag, und blieb einige Tage in der Casa del Buen Pastor. Die Abfolge — ihre Inhaftierung im Jahr 2012, die Rückkehr unter einem internationalen Haftbefehl und der private Vergleich — geriet durch die am 14. August veröffentlichte Netflix-Biografieserie Moria erneut in den Fokus. Die Serie widmet der Zeit der Künstlerin im paraguayischen Strafvollzug eine Folge.

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Quellen (2)

Aktualisiert: 03.09.2026, 01:00