Paraguay verkündet Sparbeschluss zur Optimierung der Staatsausgaben 2026

Die Regierung Paraguays hat das Dekret Nr. 6120 veröffentlicht, das von Präsident Santiago Peña und dem Minister für Wirtschaft und Finanzen, Óscar Lovera, unterzeichnet wurde. Es legt Sparmaßnahmen fest, um die öffentlichen Ausgaben im Haushaltsplan 2026 zu optimieren, zu priorisieren und effizient zu verwalten. Dabei werden Ausgaben für Gesundheit, Bildung, Sicherheit und Sozialprogramme vorrangig behandelt, während operative Ausgaben und nicht wesentliche Beschaffungen eingeschränkt werden.

Die Regierung Paraguays hat das Dekret Nr. 6120 veröffentlicht, das zusätzliche Maßnahmen zur Optimierung, Priorisierung und effizienten Verwaltung der öffentlichen Ausgaben im Rahmen des Haushaltsplans für das Haushaltsjahr 2026 festlegt. Die vom Präsidenten Santiago Peña und dem Minister für Wirtschaft und Finanzen, Óscar Lovera, unterzeichnete Regelung zielt darauf ab, die finanzielle Tragfähigkeit des Staates zu stärken, wesentliche Ausgaben zu priorisieren und die Disziplin in der Verwaltung öffentlicher Mittel zu fördern.

Die Initiative des Ministeriums für Wirtschaft und Finanzen (MEF) stützt sich auf die in der Gesetz über die Finanzverwaltung des Staates und im Haushaltsdisziplinargesetz verankerten Grundsätze der Effizienz, Verantwortlichkeit und Transparenz, wobei der aktuelle wirtschaftliche Kontext und die Notwendigkeit einer umsichtigen Verwaltung der öffentlichen Finanzen berücksichtigt werden.

Zu den wichtigsten Bestimmungen gehört die Priorisierung der Ausgaben für Gesundheit, Bildung, Sicherheit und Sozialprogramme, um die Kontinuität der wesentlichen Dienstleistungen für die Bevölkerung sicherzustellen. Zudem wird die vorrangige Nutzung der institutionellen Mittel (Fuente 30) vor der Inanspruchnahme von Staatseinnahmen (Fuente 10) festgelegt, um eine nachhaltigere Verwaltung der öffentlichen Kassen zu erreichen.

Die Regelung sieht ferner die Vorlage institutioneller Pläne zur Regularisierung ausstehender Verpflichtungen gegenüber Lieferanten und Auftragnehmern vor, um die finanziellen Verpflichtungen des Staates zu ordnen und transparent zu gestalten. Darüber hinaus werden Einschränkungen und Rationalisierungsmaßnahmen für operative Ausgaben, den Erwerb nicht wesentlicher Güter, Büroausstattung, Catering-Dienstleistungen und neue nicht priorisierte Investitionen auferlegt.

Das Dekret legt fest, dass bestimmte Veränderungen der Haushaltsmittel im Finanzplan der vorherigen Genehmigung des MEF bedürfen, wodurch die Kontrollmechanismen und die Begleitung der Haushaltsausführung verstärkt werden. Laut Regierung zielen die Maßnahmen darauf ab, das Gleichgewicht der öffentlichen Finanzen zu wahren, die Deckung wesentlicher Verpflichtungen sicherzustellen und die institutionelle Glaubwürdigkeit durch eine verantwortungsvolle und transparente Verwaltung öffentlicher Mittel zu stärken.

Quellen (1)

Aktualisiert: 29.05.2026, 07:58