Brasilien verhandelt mit Paraguay über eine Senkung der Gebühr für das Grenzübertrittsdokument DTVF, bevor am 14. September der private Fahrzeugverkehr auf der Integrationsbrücke für Anwohner von vier Grenzstädten freigegeben wird.
Foz de Yguazú
Pytagua-Berichterstattung zu Foz de Yguazú.
Ein brasilianisches Paar wurde in Foz do Iguaçu im Bundesstaat Paraná wegen des Verdachts festgenommen, sein fünf Monate altes Kind in Ciudad del Este für 15.000 Real verkauft zu haben. Die brasilianische Zivilpolizei untersucht den Fall; das Kind wurde in Brasilien in der Obhut eines Paares gefunden.
Der gesunkene Kraftstoffpreis in Foz do Iguaçu zieht paraguayische Autofahrer an, doch die langen Staus auf der Freundschaftsbrücke mindern den finanziellen Vorteil des Tankens in Brasilien.
Paraguay hat eine Beimischung von 8 % bis 10 % Biodiesel zu herkömmlichem Diesel verbindlich vorgeschrieben. Die Maßnahme wird von der Regierung und der Biokraftstoffbranche befürwortet, um die lokale Produktion zu fördern. Sie sei technisch unbedenklich für die Motoren, so die Befürworter.
Die brasilianische Steuerbehörde Receita Federal beschlagnahmte auf der Bundesstraße BR-277 im Bundesstaat Paraná 3.500 Ampullen mit Medikamenten, überwiegend Abnehmmittel, die in den Türen eines Autos versteckt waren und auf 320.000 Brasilianische Real geschätzt werden.
Bewohner von Foz do Iguaçu und Presidente Franco beschweren sich über Lärmbelästigung durch leistungsfähige Anlagen auf paraguayischer Seite, die den Fluss Paraná überqueren und die Nachtruhe an der Grenze stören, obwohl es eine polizeiliche Kontrollaktion gab, die jedoch nicht fortgeführt wurde.
Die Internationale Freundschaftsbrücke, die wichtigste Verbindung zwischen Ciudad del Este (Paraguay) und Foz do Iguaçu (Brasilien), wird in den Nächten des 11. und 12. Juni wegen Wartungsarbeiten der Konzessionärin EPR Iguaçu teilweise gesperrt sein. Dazu gehören Reparaturen am Fahrbahnbelag und die Instandsetzung der Beleuchtungsanlage. Fußgänger werden im Baustellenbereich ebenfalls eingeschränkt, können die Brücke jedoch auf der gegenüberliegenden Seite weiterhin passieren.
1965 eingeweiht, ist der wichtigste Grenzübergang zwischen Ciudad del Este und Foz do Iguaçu weit über seine ursprüngliche Kapazität hinaus ausgelastet, was zu kilometerlangen Staus führt, die sich an Handels- und Feiertagen noch verschärfen. Motorradtaxis sind zu einer Alternative für die Überquerung der 552 Meter über den Paraná-Fluss geworden, während die vollständige Inbetriebnahme der Integrationsbrücke als dringende Lösung gilt.