Die paraguayische Regierung schlägt vor, ab Juli 2027 die Gehälter angestellter Ärzte an die fest angestellter Kollegen anzugleichen und Feiertagsarbeit zu vergüten. Der Ärzteverband Sinamed hält das Angebot für unzureichend und wird am 3. September über einen neuen landesweiten Streik entscheiden.
Javier Giménez
Pytagua-Berichterstattung zu Javier Giménez.
Der Ärzteverband Sinamed entscheidet am Donnerstag, 3. September, ob nach einem fünftägigen Ausstand ein neuer landesweiter Streik im öffentlichen Gesundheitssystem ausgerufen wird. Die Unzufriedenheit mit Gehältern, Arbeitsbedingungen und der Versorgung mit Medikamenten und medizinischem Material bleibt bestehen.
Paraguay und Taiwan planen in Chaco’i ein binational angelegtes Rechenzentrum für künstliche Intelligenz nach einem Modell ähnlich Itaipú. Die paraguayische Regierung stellte das Vorhaben als geplantes größtes KI-Zentrum der Welt dar; die Endkapazität soll bis zu 1.000 MW erreichen, die Anfangsinvestition wird auf 200 bis 300 Millionen US-Dollar geschätzt.
Paraguays staatlicher Stromversorger ANDE hat die Verhandlungen mit ATOME Energy PLC über die Stromlieferung für eine geplante Anlage für grünen Wasserstoff und Düngemittel in Villeta gestoppt. Gleichzeitig warnt Sitrande vor Risiken der geplanten Umstrukturierung und bestreitet deren Folgen für den Energiesektor.
Der paraguayische Präsident Santiago Peña hat seinen Anti-Korruptionsplan mit Unterstützung der Vereinigten Arabischen Emirate vorangetrieben. Der Fokus liegt auf Digitalisierung und Transparenz, um die öffentlichen Ausgaben zu optimieren.
Die paraguayische Regierung beschleunigt Pläne zur Diversifizierung ihres Energiemix mit Erdgas-, Solar- und Windprojekten, um eine Erschöpfung des Stromüberschusses bis 2030 zu verhindern.
Atome PLC hat die endgültige Investitionsentscheidung für den Bau einer Anlage zur Herstellung grüner Düngemittel in Villeta mit einem Investitionsvolumen von 665 Millionen US-Dollar angekündigt. Voraussetzung ist die Genehmigung eines bevorzugten Stromtarifs durch die ANDE.
Der Bürgermeister von São Paulo, Ricardo Nunes, forderte Google bei der Eröffnung eines Ingenieurzentrums des Unternehmens in der Metropole öffentlich auf, keine Betriebe in Paraguay einzurichten. Der Vorfall ereignete sich im Rahmen eines regionalen Wettlaufs um Investitionen in Rechenzentren und künstliche Intelligenz, der durch die Fülle an günstiger Wasserkraft aus den paraguayischen Staudämmen Itaipú und Yacyretá angetrieben wird.