Senator Amarilla kritisiert Peña für Fokus auf Sportevents und schlägt ironisch ein weltweites Pferderennen vor

Der Senator Líder Amarilla von der PLRA wirft der Regierung von Santiago Peña vor, große Sportereignisse über drängende Probleme in Krankenhäusern, bei der Sicherheit und auf den Straßen zu stellen. Ironisch schlug er ein internationales Pferderennen als Alternative vor.

Senator Amarilla kritisiert Peña für Fokus auf Sportevents und schlägt ironisch ein weltweites Pferderennen vor

Der Senator Líder Amarilla von der Partido Liberal Radical Auténtico (PLRA) kritisierte am Mittwoch, dem 2. September, die Priorisierung großer Sportereignisse durch die Regierung von Santiago Peña. Gleichzeitig gebe es weiterhin Engpässe bei Medikamenten in Krankenhäusern, Probleme mit der öffentlichen Sicherheit und Probleme auf den Straßen.

Während einer Sitzung des Senats bezeichnete Amarilla Paraguay als „gescheiterten Staat“ und stellte die Verwendung öffentlicher Mittel sowie die Auswahl der Verantwortlichen für die Kontrolle der Ausgaben infrage. Seine Äußerungen spiegeln eine politische Bewertung wider, liefern jedoch keine neuen Daten zur Messung der genannten Schwierigkeiten.

Mit ironischem Unterton forderte der Senator Peña auf, ein „weltweites Pferderennen“ zu organisieren – eine Anspielung auf die Regierungsbemühungen zur Förderung internationaler Wettbewerbe wie den Rally. Amarilla betonte, Paraguay habe ein Publikum für Pferdesportveranstaltungen und ein solches Event könne Besucher aus Brasilien, Thailand, den USA, Mexiko, Argentinien und Uruguay anziehen.

„Ich bitte den Präsidenten der Republik, ein Pferderennen zu veranstalten“, erklärte der Parlamentarier und beschrieb Peña als „Organisator von Sportevents“. Die Aussage war als politische Provokation gedacht, nicht als offizielle Planungsankündigung.

Amarilla verglich die geschätzten Kosten einer möglichen Pferdesportveranstaltung mit den 11 Millionen US-Dollar, die laut seiner Aussage für den Rally aufgewendet wurden. Er argumentierte, ein Pferderennen könne mit geringerem Aufwand wirtschaftliche Impulse setzen und Tausende Besucher anlocken. Die genannten Kosten für das neue Event werden hier jedoch nicht weiter berücksichtigt, da sie nicht ausreichend belegt sind.

Die Äußerungen verdeutlichen den Streit über die Prioritäten der paraguayischen Regierung. Für Amarilla steht die Förderung von Großveranstaltungen und das Streben nach internationaler Sichtbarkeit im Widerspruch zu akuten Bedürfnissen wie Medikamentenversorgung, Sicherheit und Infrastruktur. Seine Kritik bleibt jedoch eine parlamentarische Stellungnahme und belegt weder die allgemeine Lage der öffentlichen Dienstleistungen noch die Einstufung Paraguays als „gescheiterten Staat“.

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Quellen (1)

Aktualisiert: 03.09.2026, 01:00