Senator fordert Transparenz bei Staatseinnahmen aus LATAM-Beteiligung, Goldabbau in Paso Yobái und Kryptowährungs-Mining

Der Senator Rubén Velázquez verlangt Transparenz und Aktualisierung der Staatseinnahmen Paraguays aus seiner 5-prozentigen Beteiligung an LATAM Airlines, dem Goldbergbau in Paso Yobái und den Energietarifen für Kryptowährungs-Mining.

Senator fordert Transparenz bei Staatseinnahmen aus LATAM-Beteiligung, Goldabbau in Paso Yobái und Kryptowährungs-Mining

Der Senator Rubén Velázquez hat die paraguayische Regierung aufgefordert, die Einnahmen des Staates aus seiner Beteiligung an LATAM Airlines sowie aus dem Goldbergbau in Paso Yobái im Departamento Guairá zu aktualisieren und öffentlich zugänglich zu machen. Der Abgeordnete hinterfragte zudem die Energietarife, die für Kryptowährungs-Mining-Betriebe gelten.

Während einer Senatssitzung erklärte Velázquez, dass der paraguayische Staat 5 Prozent der Fluggesellschaft halte. Er wies darauf hin, dass die letzten verfügbaren Dividendenangaben in den offiziellen Portalen aus dem Jahr 2019 stammen. Damals habe die Einnahme über 3,7 Milliarden Guaraní betragen. Angesichts der Expansion des regionalen Luftverkehrsmarktes forderte der Senator eine aktuelle Rechenschaftslegung über mögliche seitdem ausgeschüttete Gewinne.

Der Parlamentarier sprach sich dafür aus, diese Mittel in Bereiche mit Haushaltsdefiziten zu lenken, insbesondere in die öffentliche Gesundheitsversorgung. „Diese Mittel könnten genau dazu beitragen, die Probleme unseres öffentlichen Gesundheitssystems zu lindern – zumindest, um ausreichend Medikamente und medizinisches Material zur Verfügung zu stellen“, erklärte er.

Die Forderung umfasst auch die Goldförderung in Paso Yobái. Velázquez verlangte eine Überprüfung der vom Staat durch Royalties und andere Abgaben erzielten Einnahmen und argumentierte, dass die Tätigkeit Mittel für Gesundheit, Bildung und Infrastruktur generieren könnte. Allerdings legte er keine neuen Schätzungen zu den geschuldeten oder tatsächlich eingenommenen Beträgen vor.

Im Zusammenhang mit dem Kryptowährungs-Mining stellte der Senator infrage, ob die vom Staat erhaltene Vergütung dem Stromverbrauch der Betriebe entspricht. Die Branche verbraucht große Mengen an Energie und erhöht den Druck auf die Stromnachfrage in Paraguay, weshalb die Differenz zwischen den von den Unternehmen gezahlten Tarifen, den Versorgungskosten und den Staatseinnahmen relevant ist.

Velázquez betonte, dass Versäumnisse bei der Kontrolle und Abrechnung dieser Einnahmen nicht durch neue Steuern ausgeglichen werden dürften. „Wir müssen nicht zwangsläufig neue Steuern einführen und den Steuerzahlern zusätzlich belasten“, sagte er und plädierte stattdessen für eine bessere Nutzung der Mittel, die bereits durch staatliche Beteiligungen, Bergbau und Energietarife generiert werden könnten.

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Quellen (1)

Aktualisiert: 10.09.2026, 01:00