Wöchentliches Briefing - 26.07.2026 - 02.08.2026

Paraguay: Politische Spannungen, Wirtschaftswachstum und Energiekrise

Cartes schlägt Maut in Asunción vor, Soja treibt Exporte an und Experten warnen vor Energiekrise 2030.

Die Woche in Paraguay war geprägt von hitzigen politischen Debatten, wirtschaftlichem Wachstum, das von der Agrarindustrie getragen wird, und Warnungen vor kritischer Infrastruktur. Grenzspannungen mit Brasilien und Vorbereitungen für internationale Veranstaltungen dominierten ebenfalls die Agenda.

Politik: Debatten und Spannungen

Horacio Cartes schlug eine Maut für die Einfahrt nach Asunción vor, was auf Ablehnung von Soledad Núñez stieß. Paraguay überreichte Brasilien eine Protestnote bezüglich Lulas Äußerungen zum Tripel-Allianz-Krieg.

Wirtschaft: Wachstum und Investitionen

Die Sojaverarbeitung stieg im ersten Halbjahr um 12 % und generierte 709 Millionen US-Dollar an Exporten. Eine ecuadorianische Gruppe kündigte eine Investition von 200 Millionen US-Dollar in Hotel und Stahl an.

Landwirtschaft: Exporte und Gesundheit

Produzenten unterstützen die Beibehaltung der Impfung gegen Maul- und Klauenseuche bis 2028, um die Fleischexporte zu schützen, die im letzten Jahr 2 Milliarden US-Dollar überstiegen.

Infrastruktur: Bauarbeiten und Herausforderungen

MOPC versteigerte 1,089 Billionen Guaraní für Straßen in Concepción. Bauarbeiten an Grenzbrücken schreiten voran, aber Zufahrten und Zollämter verzögern sich bis 2027.

Sicherheit: Kampf gegen Drogen und Verbrechen

SENAD eliminierte etwa 160 Tonnen Marihuana in einer gemeinsamen Operation. Argentinier wegen Menschenhandels festgenommen, von Behörden als sadistisch beschrieben.

Gesellschaft: Ungleichheiten und Rechte

Karte der mehrdimensionalen Armut zeigt extreme Disparität zwischen Bezirken. Überbelegung in Gefängnissen erreicht 147 %, 60 % der Gefangenen warten auf Prozess.

Wir werden die Entwicklung dieser kritischen Themen für die Entwicklung Paraguays weiter verfolgen.