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Präsidentschaft dementiert Diebstahl in Mburuvicha Róga; Filizzola fordert Aufklärung über Herkunft des Geldes

Präsidentschaft dementiert Diebstahl in Mburuvicha Róga; Filizzola fordert Aufklärung über Herkunft des Geldes

Die Präsidentschaft Paraguays hat einen Diebstahl in der offiziellen Residenz Mburuvicha Róga dementiert, während informelle Quellen eine interne Untersuchung wegen aufgebrochener Schlösser bestätigten. Senator Filizzola forderte Klarheit über die Herkunft des Bargelds und kritisierte das diplomatische Treffen zwischen Santiago Peña und Delcy Rodríguez.

Peña fordert UN-Reform, unterstützt Taiwan und verlangt Öffnung der Straße von Hormus

Peña fordert UN-Reform, unterstützt Taiwan und verlangt Öffnung der Straße von Hormus

Auf der 81. Generalversammlung der Vereinten Nationen forderte Paraguays Präsident Santiago Peña eine sofortige Reform des Sicherheitsrats, bekräftigte die diplomatische Annäherung an Taiwan und verlangte die Öffnung der Straßen von Hormus und Bab el-Mandeb. Zudem erläuterte er seine Strategie für Venezuela in Abstimmung mit dem US-Außenminister Marco Rubio sowie seine Beteiligung an der hemisphärischen Initiative „Schild Amerikas“.

Geld zurück in Paraguay? Wann Händler erstatten müssen – und wann nicht

Geld zurück in Paraguay? Wann Händler erstatten müssen – und wann nicht

Ein Kassenzettel allein schafft in Paraguay kein allgemeines Rückgaberecht. Umgekehrt bedeutet eine fehlende RUC-Nummer aber auch nicht, dass Verbraucher keine Rechte haben oder eine Rückzahlung grundsätzlich unmöglich wäre. Entscheidend ist, warum und wo gekauft wurde: bloßer Meinungswechsel im Geschäft, Defekt, falsche Online-Lieferung oder gesetzlicher Widerruf folgen unterschiedlichen Regeln. Selbst bei den offiziellen Fristangaben gibt es eine bemerkenswerte Unstimmigkeit.

Handyregeln an Paraguays Schulen: Abgeordnetenkammer stimmt nicht ab, automatische Billigung am Freitag erwartet

Handyregeln an Paraguays Schulen: Abgeordnetenkammer stimmt nicht ab, automatische Billigung am Freitag erwartet

Paraguays Abgeordnetenkammer hat den Gesetzentwurf zur Einschränkung von Mobiltelefonen und anderen tragbaren elektronischen Geräten an Schulen am Dienstag nicht mehr behandelt, nachdem die Sitzung ihr Quorum verloren hatte. Damit läuft die gesetzliche Frist am Freitag, dem 25. September, ab. Der vom Senat geänderte Text dürfte dann automatisch als vom Kongress gebilligt gelten und an die Exekutive gehen. Das bedeutet noch nicht, dass die Regelung bereits in Kraft ist.

Roberto González droht mit Amtsenthebungsverfahren gegen Carvallo wegen Fragen zu Ueno und öffentlichen Geldern

Roberto González droht mit Amtsenthebungsverfahren gegen Carvallo wegen Fragen zu Ueno und öffentlichen Geldern

Roberto González (ANR) drohte mit einem Antrag auf Amtsenthebung des Präsidenten der paraguayischen Zentralbank, Carlos Carvallo Spalding, auch als Carlos Cavallo Spalding geschrieben, falls Fragen zu Ueno, zur Verwahrung öffentlicher Gelder und zu möglichen Interessenkonflikten nicht geklärt würden. Zudem forderte er die „Neopeñistas“ heraus, das Handeln der Regierung von Santiago Peña zu verteidigen.

IPS-Prüfung weist bis 2024 eine Differenz von 625 Milliarden Guaraní bei Medikamentenbuchungen aus

IPS-Prüfung weist bis 2024 eine Differenz von 625 Milliarden Guaraní bei Medikamentenbuchungen aus

Eine Prüfung des IPS stellte für den Zeitraum 2020 bis 2024 eine Differenz von 625,159 Milliarden Guaraní zwischen elektronischen Einträgen und der physischen Bewegung von Medikamenten und Hilfsmitteln fest. Als Ursachen werden Integrationsfehler zwischen den Systemen und unvollständige Dokumentation genannt. Ein Fehlbetrag wurde dadurch nicht nachgewiesen; die Einrichtung prüft mögliche Verantwortlichkeiten.

Ortega prangert Bestechung und Unregelmäßigkeiten im CEMUPE an – Mieten und Kurse ohne fiskalische Kontrolle

Ortega prangert Bestechung und Unregelmäßigkeiten im CEMUPE an – Mieten und Kurse ohne fiskalische Kontrolle

Die Abgeordnete Johanna Ortega prangerte in der Abgeordnetenkammer mögliche Bestechung, Zahlungen ohne Steuerbeleg und fehlende Nachverfolgbarkeit im CEMUPE an, nachdem sie den Ort mit einem Notar besucht hatte. Zudem hinterfragte sie die Vermietung von Räumen, die seit mehr als zehn Jahren genutzt werden, Verträge ohne Verlängerungsmöglichkeit, Zahlungen an von kooperierenden Privatunternehmen ausgewählte Kursleiter sowie eine frühere Beschwerde über eine parallele Einnahmenerhebung in der Verbraucherschutzdirektion.

Warnungen und Belege dafür, dass Rivas kein Anwalt war, wurden vor seinen Ernennungen in den JEM ignoriert

Warnungen und Belege dafür, dass Rivas kein Anwalt war, wurden vor seinen Ernennungen in den JEM ignoriert

Warnungen und Hinweise – darunter die Eintragung des Abschlusses beim Bildungsministerium in etwas mehr als vier Stunden, fehlende juristische Sprachkenntnisse und ein Widerspruch zwischen der Gründung der Hochschule und dem behaupteten Studienzeitraum – wurden ignoriert, bevor Hernán Rivas dem Jurado de Enjuiciamiento de Magistrados angehörte. Celeste Amarilla warnte vor möglichen Nichtigkeiten bei Entscheidungen des Gremiums und falscher Zeugenaussage. Staatsanwältin Patricia Sánchez berichtete von einer ihm zugeschriebenen Drohung gegen ihren Verbleib im Amt; von einer Todesdrohung war nicht die Rede.

Homeschooling in Paraguay: Was das Gesetz sagt – und was offen bleibt

Homeschooling in Paraguay: Was das Gesetz sagt – und was offen bleibt

Homeschooling wird in Paraguay praktiziert, ist aber in den öffentlich zugänglichen Regeln nicht als eigener Bildungsweg mit einem klaren Anmelde-, Prüfungs- und Anerkennungsverfahren ausgestaltet. Gleichzeitig besteht eine weitreichende Bildungspflicht: Nach heutiger Systematik sind das verpflichtende Vorschuljahr, die Educación Escolar Básica und die Educación Media relevant. Fernunterricht ist gesetzlich vorgesehen, doch Lernen zu Hause ist nicht automatisch offiziell anerkannte Fernbildung. Besonders wichtig ist deshalb, wer Schuljahre und Abschlüsse dokumentiert und ob diese Unterlagen später in Paraguay anerkannt werden können.

Staatsanwaltschaft fordert zwölf Jahre Haft für Hernán Rivas und Ermittlungen gegen MEC-Prüferin

Staatsanwaltschaft fordert zwölf Jahre Haft für Hernán Rivas und Ermittlungen gegen MEC-Prüferin

Die paraguayische Staatsanwaltschaft fordert zwölf Jahre Haft für den ehemaligen Senator Hernán Rivas wegen der mutmaßlichen Verwendung eines gefälschten Diploms. Sie erklärte, er habe politischen Einfluss genutzt, um Einträge zu erlangen und dem JEM anzugehören, verwies auf eine Drohung gegen die Staatsanwältin Patricia Sánchez und beantragte Ermittlungen gegen die MEC-Prüferin Nilda Rosa Rojas Melgarejo. Das Gericht will seine endgültige Entscheidung am 24. September bekannt geben; zugleich belebt der Fall die Debatte über Bildungsprivilegien, Kontrolle und rund 1.500 mutmaßlich gefälschte Diplome neu.

Paraguay vergibt in drei Jahren 475,8 Milliarden Guaraní für Beratungen und professionelle Dienstleistungen

Paraguay vergibt in drei Jahren 475,8 Milliarden Guaraní für Beratungen und professionelle Dienstleistungen

Öffentliche Stellen in Paraguay haben in den vergangenen drei Jahren 475,835 Milliarden Guaraní für Beratungen und professionelle Dienstleistungen vergeben. Rund 75 Prozent entfielen auf das Ministerium für öffentliche Bauten und Kommunikation (MOPC) sowie die Nationale Elektrizitätsverwaltung (ANDE), vor allem für die Bauaufsicht und das Management von Infrastrukturprojekten.