Mburuvicha Róga

Pytagua-Berichterstattung zu Mburuvicha Róga.

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Gesellschaft & Gesundheit - 01.09.2026197 Fachärzte in Paraguay reichen Kündigungen ein – Medikamenten- und Lohnkrise verschärft sich

Mindestens 197 Fachärzte in Paraguay haben nach einem fünftägigen Streik ihre Kündigungen eingereicht. Patienten berichten von Medikamentenmangel, während die Regierung die Ablehnung einer linearen Lohnerhöhung mit Haushaltsrestriktionen begründet. Geplant sind Maßnahmen zur Besetzung offener Stellen, die Regularisierung von 2.390 befristet Beschäftigten und die Aufnahme von 760 Millionen US-Dollar für Medikamente und medizinisches Material in den Haushaltsentwurf 2027 – der noch nicht verabschiedet ist. Auch Hochschuldozenten drohen mit Protesten. Eduardo Nakayama schlägt vor, staatlich finanzierte Privatversicherungen abzuschaffen und jährlich 100 bis 120 Millionen US-Dollar in die öffentliche Gesundheitsversorgung zu investieren, ohne den unter Druck stehenden Sozialversicherungsträger IPS zusätzlich zu belasten.

Gesellschaft & Gesundheit - 31.08.2026Schülerin fragt bei Besuch in Asunción in Gebärdensprache nach der Verfolgung während der Diktatur

Eine Schülerin der Primera Escuela Paraguaya de Sordos fragte bei einem morgendlichen Besuch auf der Plaza de los Desaparecidos in Asunción in Gebärdensprache, warum Paraguayer verfolgt wurden. Néstor Vera erklärte dort die Verfolgung von Menschen, die während der Stroessner-Diktatur bessere Arbeitsbedingungen und Menschenrechte forderten. Die Veranstaltung war Teil einer Serie von drei Beiträgen zur historischen Erinnerung und brachte außerdem Opfer und Angehörige zusammen. Die Kommission für Wahrheit und Gerechtigkeit schätzt rund 107.987 betroffene Angehörige und registrierte 20.090 direkte Opfer.

Politik - 15.08.2026Mitarbeiter protestieren in Asunción gegen Verschlechterung von Dienstleistungen und Rechten nach drei Jahren Regierung

Mitarbeiter verschiedener Sektoren protestieren in Asunción gegen die Verschlechterung der öffentlichen Dienstleistungen, die Prekarisierung der Arbeit und die hohen Lebenshaltungskosten. Sie machen die Regierung von Santiago Peña verantwortlich, die drei Jahre im Amt ist. Ein Analyst hebt hingegen die gestärkte Steuererhebung als positive Leistung hervor.