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Oberster Gerichtshof lädt Richterin aus Pedro Juan Caballero vor Entscheidung über Suspendierung vor

Das Plenum des Obersten Gerichtshofs hat die Richterin Librada Peralta aus Pedro Juan Caballero für den 26. Mai zu einer Anhörung vorgeladen, bevor über ihre Suspendierung entschieden wird. Sie wurde wegen des angeblichen Gebrauchs gefälschter Dokumente angezeigt, um sich bei einem Auswahlverfahren des Richterrates einen Vorteil zu verschaffen. In derselben Sitzung schlug Minister César Garay vor, dass der Rat die Herkunft der Doktortitel der Mitglieder der Dreierlisten angeben solle, und Sekretär Julio Pavón legte einen Teilbericht über die Intervention in der Direktion für Zivilstatistik der Justiz vor.

Komödie ‚En penumbras‘ feiert in der Casa Argentina Premiere mit bissigem Humor über Familie und soziale Klasse

Das paraguayische Theaterstück ‚En penumbras‘, geschrieben von Santiago Filártiga Lamar und inszeniert von Carlos Arbués, feiert an diesem Wochenende in der Casa Argentina in Asunción Premiere. Die Komödie persifliert familiäre Spannungen und soziale Unterschiede, mit einem Ensemble von fünf Schauspielern und einer Produktion von E'Ana Productora. Die Spielzeit läuft vom 22. bis 24. Mai.

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Mütter können in Paraguay den Nachnamen zuerst vergeben, sofern Einigkeit zwischen den Eltern besteht

Der Generaldirektor des Standesamts, Maxi Ayala, stellte klar, dass das paraguayische Gesetz es erlaubt, dass das Kind zuerst den Nachnamen der Mutter trägt, sofern zum Zeitpunkt der Registrierung Einigkeit zwischen den Eltern besteht. Ohne Einigung hat der väterliche Nachname Vorrang. Die Information wurde nach einer zunehmenden öffentlichen Debatte und einem aktuellen Fall in Hernandarias bekannt gegeben, wo die Justiz einem jungen Mann erlaubte, den Nachnamen des Vaters aufgrund von Vernachlässigung zu streichen.

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Krebsverarbeitungsanlage in Hohenau soll 600 Arbeitsplätze schaffen und nach Europa exportieren

Die Stadt Hohenau im Departamento Itapúa bereitet sich auf die Eröffnung einer Verarbeitungsanlage für patagonische Krebse vor, die mit einer Investition von über 43 Millionen US-Dollar der South Atlantic Company S.A., die zur Wofco-Gruppe gehört, realisiert wird. Die Anlage, die jährlich rund 600 Tonnen Meeresfrüchte für den europäischen Markt verarbeiten soll, wird voraussichtlich 600 direkte Arbeitsplätze schaffen. Der Rohstoff stammt aus Rawson, Argentinien, und die ANDE hat bereits eine elektrische Umspannstation installiert, um die Energieversorgung im Industriepark zu verstärken.

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Paraguayischer Senat verfehlt Quorum zur Sitzungszeit – Senator schlägt Strafen für Verspätung vor

Die ordentliche Sitzung des paraguayischen Senats, die für 9 Uhr angesetzt war, fand kein Quorum, was zur Abhaltung einer außerordentlichen Sitzung mit weniger Raum für Debatten führte. Senator Walter Kobilansky (Cruzada Nacional) schlug Geldstrafen oder Einschränkungen für verspätete Abgeordnete vor, während der Kongresspräsident erklärte, dass die Geschäftsordnung keine finanziellen Sanktionen vorsehe.

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Verdächtiger im Femizid von Nueva Italia soll Tat einem engen Freund gestanden haben

Die Nationalpolizei Paraguays ermittelt im Mordfall María Celeste Colmán, 31, die in Nueva Italia tot aufgefunden wurde. Der Hauptverdächtige, ihr Lebensgefährte, soll die Tat einem Freund gestanden haben, der die Mutter des Beschuldigten alarmierte. Die ursprüngliche Version, die Leiche sei zufällig bei der Suche nach einer entlaufenen Kuh entdeckt worden, wurde verworfen.

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Richter setzt Anhörung für Abgeordneten Esteban Samaniego und 15 weitere Personen wegen unrechtmäßiger Bereicherung an

Der Richter Humberto Otazú, Vorsitzender des Strafgerichts für Garantien, spezialisiert auf Wirtschaftsdelikte in Asunción, hat für den 3., 4. und 5. Juni die vorläufige Anhörung des Colorado-Abgeordneten Esteban Samaniego, seiner Ehefrau und derzeitigen Bürgermeisterin von Quyquyhó, Patricia Corvalán, seiner Mutter Blanca Álvarez und 13 weiteren Personen wegen des Vorwurfs der unrechtmäßigen Bereicherung angesetzt, die der Gemeindekasse zwischen 2011 und 2017 einen Schaden von 338,6 Millionen Guaraníes verursacht haben soll.

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Fall Erico Galeano: Kongresspräsident sagt, Verurteilung widerlege das Narrativ einer „cartistischen Justiz“

Der Präsident des paraguayischen Kongresses, Basilio „Bachi“ Núñez, erklärte, die Verurteilung und Untersuchungshaft des ehemaligen Senators Erico Galeano widerlegten das Narrativ, die Judikative werde vom Cartismo kontrolliert. Die Äußerung fällt inmitten weiterer politischer Entwicklungen, wie dem Disziplinarverfahren gegen Ex-Senator Javier „Chaqueñito“ Vera wegen nicht eingereichter Vermögenserklärung und dem internen Streit in der Colorado-Partei um das Bürgermeisteramt von Asunción.

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