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Alfredo Benítez bleibt Direktor der Post Paraguays während er auf Anhörung im Fall der Schuldschein-Mafia wartet

Alfredo Benítez bleibt Direktor der Post Paraguays während er auf Anhörung im Fall der Schuldschein-Mafia wartet

Alfredo Benítez bleibt Direktor für Verwaltungsmanagement bei der Nationalen Postdirektion Paraguays (DINACOPA), während er auf eine Anhörung zur bedingten Verfahrenseinstellung wartet. Ihm wird vorgeworfen, in 19 Vollstreckungsverfahren gefälschte Zustellungen vorgenommen zu haben. Die Einstellung würde eine Hauptverhandlung vermeiden, aber eine Wiedergutmachung von 100 Millionen Guaraní sowie weitere Auflagen erfordern – ohne einer Freisprechung gleichzukommen.

Staatsanwaltschaft fordert Annullierung von 144 gefälschten Lehrerdiplomen und die spätere Streichung der Berufszulassungen in Paraguay

Staatsanwaltschaft fordert Annullierung von 144 gefälschten Lehrerdiplomen und die spätere Streichung der Berufszulassungen in Paraguay

Die Staatsanwaltschaft Paraguays hat beantragt, gerichtliche Schritte zur Annullierung von 144 nachweislich gefälschten Lehrerdiplomen einzuleiten; anschließend sollen die damit verbundenen Berufszulassungen gestrichen werden. Die Ermittlungen umfassen 525 verdächtige Dokumente und könnten Begünstigte, Bildungseinrichtungen sowie Beamte zur Verantwortung ziehen.

Caperex und Digemabel halten ständige Arbeitsgruppe zur Kontrolle von Waffen in Expresssendungen aufrecht

Caperex und Digemabel halten ständige Arbeitsgruppe zur Kontrolle von Waffen in Expresssendungen aufrecht

Caperex und Digemabel unterhalten eine ständige Arbeitsgruppe, um die Kontrolle von Waffen und Kriegsmaterial in Expresssendungen zu koordinieren. Ziel sind die Verhinderung unregelmäßiger Vorgänge, eine bessere Rückverfolgbarkeit und klarere, sichere Verfahren. Die Abstimmung ist für Paraguays Sicherheit und die regionale Logistik relevant, weil sie Risiken beim grenzüberschreitenden Transport regulierter Güter verringern soll.

Generalstaatsanwalt fordert Schutz für Staatsanwälte nach Vorfall mit Ex-Minister Giuzzio in Paraguay

Generalstaatsanwalt fordert Schutz für Staatsanwälte nach Vorfall mit Ex-Minister Giuzzio in Paraguay

Paraguays Generalstaatsanwalt und der Staatsanwaltsverband beantragten nach einer Auseinandersetzung mit Arnaldo Giuzzio während dessen Gerichtsverhandlung vorsorgliche Schutzmaßnahmen für Verónica Valdez und Jorge Arce. Giuzzio bestreitet eine Bedrohung und bezeichnet den Wortwechsel als scharfe Kritik am Umgang der Staatsanwaltschaft mit Vorwürfen gegen Ex-Präsident Horacio Cartes.

Paraguay beschlagnahmt im Chaco 283 Kisten mit Ausgangsstoffen für mutmaßliche Abnehmmedikamente

Paraguay beschlagnahmt im Chaco 283 Kisten mit Ausgangsstoffen für mutmaßliche Abnehmmedikamente

In Mariscal Estigarribia im paraguayischen Chaco wurde ein Lastwagen mit 283 Kisten nicht registrierter medizinischer Ausgangsstoffe aus Bolivien beschlagnahmt. Der Fahrer wurde wegen Schmuggels angeklagt; die Behörden vermuten, dass das Material zur Fälschung oder Vermarktung mutmaßlicher injizierbarer Medikamente gegen Fettleibigkeit verwendet werden sollte.

ITTI/ueno in Argentinien: spätere Mitarbeiterberichte bestätigen Entlassungen, Ausmaß bleibt unklar

ITTI/ueno in Argentinien: spätere Mitarbeiterberichte bestätigen Entlassungen, Ausmaß bleibt unklar

Namentlich identifizierbare ehemalige ITTI-Mitarbeiter berichten inzwischen öffentlich, dass sie von einer Entlassungswelle im August 2026 in Argentinien betroffen waren. Damit sind die früheren anonymen Hinweise deutlich besser belegt. ITTI hat das Ausmaß in den von Pytagua geprüften Quellen jedoch nicht öffentlich beziffert; Angaben über Hunderte betroffene Stellen bleiben unbestätigt.

Paraguay und Argentinien prüfen Wasserkraftwerk Corpus Christi am Paraná für fünf Milliarden US-Dollar

Paraguay und Argentinien prüfen Wasserkraftwerk Corpus Christi am Paraná für fünf Milliarden US-Dollar

Paraguay und Argentinien untersuchen ein gemeinsames Wasserkraftprojekt am Paraná-Fluss mit einer Leistung von 2.880 Megawatt, geschätzten Baukosten von fünf Milliarden US-Dollar und einer möglichen privaten Betriebsführung. Der Bau würde etwa sechs Jahre dauern, über 220 Familien müssten umgesiedelt werden. Finanzierung, Umweltauswirkungen und das Betreibermodell sind noch offen.

Gesetzentwurf zur Zulassung von Bergbau im Médanos-del-Chaco-Nationalpark löst Proteste wegen Gefährdung des Yrenda-Grundwasserleiters aus

Gesetzentwurf zur Zulassung von Bergbau im Médanos-del-Chaco-Nationalpark löst Proteste wegen Gefährdung des Yrenda-Grundwasserleiters aus

Umweltorganisationen und Bürger protestieren gegen einen Gesetzentwurf des Abgeordneten José Rodríguez, der den Schutz des Nationalparks Médanos del Chaco ändern soll, um Bergbau und die Förderung von Kohlenwasserstoffen zu ermöglichen. Nach Einschätzung von Umweltschützern könnte das Vorhaben den Grundwasserleiter Yrenda, indigene Gemeinschaften und die Artenvielfalt gefährden. Das Ministerium für Umwelt und nachhaltige Entwicklung empfiehlt, den Entwurf abzulehnen.

Bildungsministerium verschärft Diplomanerkennung – Prozess gegen Hernán Rivas deckt Systemmängel auf

Bildungsministerium verschärft Diplomanerkennung – Prozess gegen Hernán Rivas deckt Systemmängel auf

Das paraguayische Bildungsministerium (MEC) verschärft die Kontrolle über Hochschulabschlüsse und verweigert die Anerkennung von Diplomen nicht akkreditierter Studiengänge. Gleichzeitig zeigt der Prozess gegen den ehemaligen Senator Hernán Rivas, dass sein Anwaltstitel 2020 innerhalb von sechs Minuten registriert wurde – angeblich auf „höhere Anweisung“, wie eine Mitarbeiterin aussagte. Ex-Minister Eduardo Petta bestreitet dies.

Ehemaliger Petropar-Chef zu drei Jahren Haft verurteilt – Schaden von 12 Milliarden Guaraní in Mauricio José Troche

Ehemaliger Petropar-Chef zu drei Jahren Haft verurteilt – Schaden von 12 Milliarden Guaraní in Mauricio José Troche

Ein Gericht in Paraguay hat den früheren Präsidenten der staatlichen Petropar, Sergio Escobar Amarilla, wegen Untreue zu drei Jahren Haft verurteilt. Der Fall betrifft ein unvollendetes Elektrifizierungsprojekt in der Alkoholanlage des Unternehmens in Mauricio José Troche, das einen geschätzten Schaden von 12 Milliarden Guaraní verursachte. Der ehemalige Betriebsleiter Leoncio Saúl González wurde nach einem über zwölf Jahre dauernden Verfahren freigesprochen.