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Paraguay verstärkt Drogenbekämpfung mit Großoperation, Razzia in Ypané und Entscheidung im Fall Manzur

Bei einem dreitägigen Einsatz im Norden Paraguays wurden Drogen beschlagnahmt und Anbauflächen mit einem geschätzten Ertrag von insgesamt fast 160 Tonnen vernichtet; bei getrennten Vorgängen wurden in Ypané drei Menschen festgenommen und dem Ex-Fußballer Julio César Manzur unter Auflagen Hausarrest gewährt.

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Die Nationale Antidrogenbehörde (Secretaría Nacional Antidrogas, SENAD) verhaftet einen paraguayischen Polizisten beim Transport von 20 Gewehren nach Brasilien im Departamento Alto Paraná

Die Nationale Antidrogenbehörde Paraguays (Secretaría Nacional Antidrogas, SENAD) hat einen im Dienst befindlichen Nationalpolizisten festgenommen, der 20 Kriegsgewehre in einem Fahrzeug mit verstecktem Doppelboden transportierte. Die Waffen wurden beschlagnahmt, da sie offenbar zum Schmuggel nach Brasilien bestimmt waren.

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Gruppen erstatten Anzeige wegen mutmaßlicher Cyanidbelastung durch Bergbauunternehmen in Paso Yobái

Gruppen haben den Bergbaukonzern Latin American Minerals Paraguay wegen mutmaßlicher Umweltverbrechen bei der Staatsanwaltschaft angezeigt mit Zyanid in Paso Yobái. Dort hatte eine akademische Studie Konzentrationen der Substanz festgestellt, die bis zu 40-mal über dem zulässigen Grenzwert lagen. Offizielle Inspektionsoperationen waren bereits im Juli in dem Gebiet durchgeführt worden, um eine Kontamination zu überprüfen.

SENAD zerstört Plantage und nimmt Verdächtige bei Anti-Drogen-Operationen in Paraguay fest

Bei Operationen gegen den Drogenhandel zerstörte die paraguayische Drogenbekämpfungsbehörde SENAD (Secretaría Nacional Antidrogas) zwölf Tonnen Marihuana in Amambay, die brasilianische Polizei fing einen mit Kokain beladenen Hubschrauber aus Paraguay ab, und Beamte nahmen Jugendliche in Verbindung mit dem Clan Rotela wegen Kleindealings in Luque sowie einen Verdächtigen einer Schießerei in Asunción fest.

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Angriff auf Polizeiposten in Naranjito führt zu widersprüchlichen Aussagen über Täterschaft

Nach dem Angriff auf einen Polizeiposten in Naranjito präsentieren Behörden und ein Ex-Abgeordneter widersprüchliche Versionen, die die Urheberschaft entweder der bewaffneten Gruppe EPP (Ejército del Pueblo Paraguayo) im Bündnis mit Drogenhändlern, nur dem organisierten Verbrechen aufgrund einer Drogenschuld zuschreiben oder den Zusammenhang mit Drogenhandel bestreiten.

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Die Staatsanwaltschaft in Paraguay erhebt Anklage gegen vier Direktoren von Indufar wegen Betrugs im Zusammenhang mit einer Tirzepatid-Vereinbarung

Die Staatsanwaltschaft Paraguays klagt vier Direktoren des Pharmaunternehmens Indufar wegen Betrugs und krimineller Vereinigung an. Ihnen wird vorgeworfen, einen Exklusivvertriebsvertrag gebrochen und die Produktion des Medikaments Tirzepatid in eigene Apotheken umgeleitet zu haben. Die Verteidigung hingegen argumentiert, dass es sich um einen Handelskonflikt handle und eine bereits vereinbarte Auflösungsvereinbarung bestehe.

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Angriff auf Polizeiposten in Canindeyú lässt drei Tote zurück und entfacht Kritik an Operation

Ein Angriff einer großen bewaffneten Gruppe auf einen Polizeiposten in Canindeyú fordert drei Todesopfer, entfacht die Kritik an der öffentlichen Sicherheit neu und lässt als Hauptverdächtige die Aufstandsgruppe Ejército del Pueblo Paraguayo (EPP) oder Fraktionen der organisierten Kriminalität vermuten.

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Kriminelle nutzen illegale Landebahnen und Wasserwege in Paraguay, um Kokain nach Europa zu schmuggeln

Ein Experte berichtet, dass monatlich etwa tausend Flüge mit Kokain auf illegalen Landebahnen in Paraguay landen, vor allem in der zentralen Region, die vom Fluss Paraguay durchzogen wird. Von dort wird die Droge über die Paraguay-Paraná-Wasserstraße nach Europa oder auf dem Landweg nach Brasilien und Argentinien geschmuggelt. Diese Operationen werden durch Bestechung und mangelnde staatliche Kontrollen erleichtert.

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