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Paraguay und Argentinien unterzeichnen Abkommen über Gerichtsentscheidungen und die sichere Rückkehr von Kindern

Paraguay und Argentinien unterzeichnen Abkommen über Gerichtsentscheidungen und die sichere Rückkehr von Kindern

Paraguay und Argentinien haben am 31. August 2026 in Buenos Aires zwei Abkommen unterzeichnet, die die Anerkennung und Vollstreckung gerichtlicher Urteile sowie die internationale Rückführung von Kindern und sichere Rückkehrverfahren erleichtern sollen. Die Vereinbarungen müssen noch die innerstaatlichen Verfahren beider Länder durchlaufen, um in Kraft zu treten.

Haushalt 2027 in Paraguay: Ausgaben steigen um 11,2 %, aber keine Lohnerhöhung für streikende Ärzte

Haushalt 2027 in Paraguay: Ausgaben steigen um 11,2 %, aber keine Lohnerhöhung für streikende Ärzte

Der Entwurf des paraguayischen Staatshaushalts 2027 sieht Ausgaben in Höhe von 166,322 Billionen Guaraníes vor – ein Plus von 11,2 % – und ein Haushaltsdefizit von bis zu 3,9 % des BIP. Eine Lohnerhöhung für die streikenden Ärzte ist jedoch nicht enthalten. Gleichzeitig wurden fünf Säuglinge aus der Neonatologie eines Krankenhauses in Ciudad del Este verlegt, nachdem ein Flohbefall aufgetreten war.

Abgeordnetenkammer wählt Benítez erneut zum Rechnungshofchef und Torres in die Führung des Rechnungshofs – Pérez führt Umfragen für Asunción an

Abgeordnetenkammer wählt Benítez erneut zum Rechnungshofchef und Torres in die Führung des Rechnungshofs – Pérez führt Umfragen für Asunción an

Die paraguayische Abgeordnetenkammer hat Camilo Benítez mit 64 Stimmen als Leiter des Rechnungshofs wiedergewählt und Armindo Torres in die Führung der Kontrollbehörde gewählt. Der Rechnungshof überwacht öffentliche Mittel, staatliches Vermögen, die Haushaltsausführung sowie die wirtschaftlichen und finanziellen Aktivitäten des Staates. Die Besetzung der beiden Spitzenposten mit ANR-Mitgliedern wurde von der Opposition kritisiert, während Camilo Pérez in Umfragen mit unvollständig veröffentlichter Methodik führt.

Industrieverband lehnt Steuererhöhungen ab und fordert Reform der öffentlichen Ausgaben zur Finanzierung von Ärztegehältern

Industrieverband lehnt Steuererhöhungen ab und fordert Reform der öffentlichen Ausgaben zur Finanzierung von Ärztegehältern

Der Industrieverband Paraguays (UIP) lehnt Steuererhöhungen zur Finanzierung der von Ärzten geforderten Gehaltsanpassungen ab und verlangt stattdessen eine strukturelle Reform der öffentlichen Ausgaben. Der Analyst Stan Canova kritisierte den Vorschlag, den persönlichen Einkommensteuersatz von 10 % auf 14 % zu erhöhen, und verwies auf monatliche Einnahmen von bis zu 24 Millionen Guaraní für Ärzte mit vier Verträgen beziehungsweise vier wöchentlichen Arbeitsbelastungen von jeweils 12 Stunden.

Rechnungshof: IPS zahlte über 50 Milliarden Guaraní an mehr als 11.000 verstorbene Rentner aus

Rechnungshof: IPS zahlte über 50 Milliarden Guaraní an mehr als 11.000 verstorbene Rentner aus

Eine Prüfung des paraguayischen Rechnungshofs ergab, dass das Instituto de Previsión Social (IPS) über 50 Milliarden Guaraní an mehr als 11.000 verstorbene Rentner ausgezahlt hat. Zudem wurden Diskrepanzen von über 624 Milliarden Guaraní in den Lagerbeständen festgestellt. Parallel dazu streiken öffentliche Ärzte für bessere Löhne und Arbeitsbedingungen.

197 Fachärzte in Paraguay reichen Kündigungen ein – Medikamenten- und Lohnkrise verschärft sich

197 Fachärzte in Paraguay reichen Kündigungen ein – Medikamenten- und Lohnkrise verschärft sich

Mindestens 197 Fachärzte in Paraguay haben nach einem fünftägigen Streik ihre Kündigungen eingereicht. Patienten berichten von Medikamentenmangel, während die Regierung die Ablehnung einer linearen Lohnerhöhung mit Haushaltsrestriktionen begründet. Geplant sind Maßnahmen zur Besetzung offener Stellen, die Regularisierung von 2.390 befristet Beschäftigten und die Aufnahme von 760 Millionen US-Dollar für Medikamente und medizinisches Material in den Haushaltsentwurf 2027 – der noch nicht verabschiedet ist. Auch Hochschuldozenten drohen mit Protesten. Eduardo Nakayama schlägt vor, staatlich finanzierte Privatversicherungen abzuschaffen und jährlich 100 bis 120 Millionen US-Dollar in die öffentliche Gesundheitsversorgung zu investieren, ohne den unter Druck stehenden Sozialversicherungsträger IPS zusätzlich zu belasten.

Paraguayische Diabetes-Gesellschaft: Mehr als 10 % der Bevölkerung haben Diabetes

Paraguayische Diabetes-Gesellschaft: Mehr als 10 % der Bevölkerung haben Diabetes

Die Paraguayische Diabetes-Gesellschaft gibt an, dass mehr als 10 % der Bevölkerung Paraguays an Diabetes erkrankt sind, verbunden mit Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und Adipositas. Die Organisation nennt weder das Jahr noch die Methodik oder die statistische Quelle der Schätzung; vom 9. bis 11. September veranstaltet sie einen Kongress und einen nationalen Tag für Patienten und die Öffentlichkeit zu Prävention und Versorgung.

Senator Gustavo Leite schlägt Einsparungen von bis zu 400 Millionen US-Dollar und den Ruhestand für 100.000 Staatsbedienstete vor

Senator Gustavo Leite schlägt Einsparungen von bis zu 400 Millionen US-Dollar und den Ruhestand für 100.000 Staatsbedienstete vor

Senator Gustavo Leite schlägt vor, die öffentlichen Ausgaben jährlich um bis zu 400 Millionen US-Dollar zu senken – unter anderem durch einen freiwilligen, finanziell geförderten Ruhestand für bis zu 100.000 Staatsbedienstete, die Zusammenlegung redundanter Behörden und einen Einstellungsstopp. Die Zahlen und Wirkungen sind Leites Projektionen; die Umsetzung hängt weiterhin von der Finanzierung, Entscheidungen der Exekutive und Verhandlungen ab.